Obwohl die Sängerin K.Flay im April schon ihr zweites Album "Every Where Is Some Where" veröffentlicht hat, gilt die Amerikanerin vor allem bei uns in Europa immer noch als Newcomerin. Gerade hat sie ihre neuen Songs live beim Hurricane und Southside-Festival gespielt. 

Zehn Jahre ist es her, dass K.Flay ihr Hobby Musik zum Beruf gemacht hat. Denn eigentlich stand bei der mittlerweile 32-jährigen Sängerin das Psychologie- und Soziologiestudium im Vordergrund. Ein erstes Mixtape mit Songs brachte dann die Wende. 

Mittlerweile ist das zweite Album draußen, musikalisch ist es ein bunter Mix aus Alternative mit HipHop-Einflüssen. Mal sehr rau, dann wieder melodischer, Hauptsache abwechslungsreich.

Mittlerweile ist das zweite Album draußen, musikalisch ist es ein bunter Mix aus Alternative mit HipHop-Einflüssen. Mal sehr rau, dann wieder melodischer, Hauptsache abwechslungsreich.

Deutschlandfunk-Nova-Moderatorin Tina Kießling (l) mit K.Flay (r)
Deutschlandfunk-Nova-Moderatorin Tina Kießling (l) mit K.Flay (r)

In ihrem Interview mit Deutschlandfunk-Nova-Moderatorin Tina Kießling bezieht K.Flay ganz klar Haltung zu gesellschaftlichen, aber auch politischen Dingen. Vor allem zu Donald Trump, dessen Präsidentschaft für Amerika und viele Menschen ihrer Generation eine richtige Katastrophe darstellt. Das fällt ihr besonders auf, wenn sie wie jetzt gerade auf Tour ist und den Blick von außen auf ihre Heimat wirft. 

Auch musikalisch beschäftigt sie dieses Thema sehr. Einer ihrer Songs auf dem neuen Album heißt "The president has a sextape", und ist eine lustige Anspielung darauf, dass in der heutigen Social-Media-Welt alles von jedem gefilmt, fotografiert und gepostet wird. Auch so intime Dinge wie Sex. Auch wenn sich das K.Flay bei Herrn Trump gar nicht erst vorstellen möchte.