Das Kaiserreich China wurde 221 vor Christus von Kaiser Qin Shihuangdi gegründet – nach jahrelangen Kämpfen mit rivalisierenden Reichen. Mit dem Sieg von Qin Shihuangdi war der Weg für die Herrschaft der Qin-Dynastie und zur Gründung eines geeinten Großreichs endlich frei.

Die Geschichte des chinesischen Kaiserreichs war nicht nur wechselvoll, sondern auch von Perioden des Zerfalls und der Fremdbestimmung gekennzeichnet. Dreimal wurden abgefallene Teilstaaten wieder vereinigt – zuletzt 1279 von der mongolischen Yuan-Dynastie. Der letzte Kaiser der Chinesen stammte aus der Mandschu-Dynastie und hieß Puyi. Er war der zwölfte und letzte Kaiser. Er amtierte als Kind von 1908 bis 1912. Am 12.02.1912 wurde der sechsjährige Puyi abgesetzt.

Der Weg zum chinesischen Reich

Damit war das Kaiserreich beendet, aber die Idee eines großen, geeinten chinesischen Reichs, mit einer Fläche, die der Europas entspricht, existiert bis heute.

Ihr hört in Eine Stunde History:

  • Der Historiker und Buchautor Rainer Hoffmann schildert die Anfänge des Kaiserreichs im 2. Jahrhundert vor Christus.
  • Helwig Schmidt-Glintzer ist Direktor des China Centrums in Tübingen und erläutert die vielen Veränderungen, denen das Kaiserreich im Laufe der Jahrhunderte ausgesetzt war.
  • Der ARD-Korrespondent Axel Dorloff geht auf die Suche nach Spuren, die das Kaiserreich bis heute im modernen China hinterlassen hat.
  • Deutschlandfunk Nova - Geschichtsexperte Matthias von Hellfeld fasst einige wichtige historische Daten der Geschichte des chinesischen Kaiserreichs zusammen.
  • Deutschlandfunk Nova-Reporter Felix Schledde geht zurück zum Gründer des Kaiserreichs Qin Shihuangdi und dessen Versuch, der Nachwelt in positiver Erinnerung zu bleiben.