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Khaby hat es als erster Mann, erster Europäer und erster Schwarzer geschafft, die 100-Millionen-Follower-Grenze bei Tiktok zu knacken. Lustige Lifehacks für Probleme, die es nur im Internet gibt, sind seine Spezialität. Seine Videos funktionieren auf der ganzen Welt, weil er nichts sagt, eine starke Mimik und einen guten Humor hat.

Die Welt hat einen neuen Tiktok-Superstar: Khaby Lame aus Italien, 21 Jahre alt. Über 100-Millionen-Follower hat er nun bei Tiktok - und damit vielleicht bald so viele wie Charli D’Amelio aus den USA, die auf 122 Millionen kommt.

Aus einem Glas ohne Henkel trinken – das geht

Khabys Videos sind meistens sehr einfach gemacht: Er sagt nichts und stellt eine alltägliche Szene dar, zum Beispiel, wie er eine Banane schält oder ein Glas Wasser trinkt. Warum das trotzdem lustig ist: Weil er vor diesen Szenen vermeintliche Life-Hacks zeigt, die von anderen gefilmt wurden. Da geht es zum Beispiel darum, wie elegant man eine Banane mit einem Messer schälen kann. Oder wie man sich mithilfe von Kabelbindern einen Griff an ein henkelloses Wasserglas bastelt.

Die Antwort von Khaby, die er ohne Worte nur mithilfe von Mimik und Gestik vermittelt: Jo, das kann man so machen. Man kann die Banane aber auch einfach so schälen, wie man es halt normalerweise macht. Und ein Wasserglas kann man sogar in die Hand nehmen und daraus trinken, obwohl es keinen Henkel hat. Unvorstellbar.

"Ich gönne Khaby jeden einzelnen Follower. Er macht echt einen super Job."
Martina Schulte, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin

Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Martina Schulte sagt: "Khaby ist eine Art Stellvertreter für uns Normalo-Internetuser*innen. Für alle, die täglich in dieses Internet gucken und sich denken: Häh? Was soll das denn jetzt?"

Die Komiklogik von Khaby ist ein Grund für seinen Erfolg. Der andere: Seine Videos funktionieren auf der ganzen Welt. Weil er nichts sagt und eine starke Mimik hat, wird er von manchen auch "Mr. Bean der Generation Z" genannt.

Khaby nennt seine Moves seine globale Sprache: Ein zweifelnder Blick mit rollenden Augen, dazu ein Schulterzucken und die etwas erhobene Präsentations-Hand, mit der er sein Ergebnis präsentiert: Den Sieg des gesunden Menschenverstands und der Lösungen für Probleme, die es nur im Internet gibt.

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Die Komiklogik von Khaby ist ein Grund für seinen Erfolg. Der andere: Seine Videos funktionieren auf der ganzen Welt. Weil er nichts sagt und eine starke Mimik hat, wird er von manchen auch "Mr. Bean der Generation Z" genannt.

Khaby nennt seine Moves seine globale Sprache: Ein zweifelnder Blick mit rollenden Augen, dazu ein Schulterzucken und die etwas erhobene Präsentations-Hand, mit der er sein Ergebnis präsentiert: Den Sieg des gesunden Menschenverstands und der Lösungen für Probleme, die es nur im Internet gibt.

Tiktok-Superstar dank Corona

Khabys Eltern sind vom Senegal nach Italien ausgewandert, als er ein Jahr alt war. In Italien hat er in einer Fabrik gearbeitet. Dann kam Corona, er hat seinen Job verloren und hatte viel Zeit – die er in die Produktion der kurzen Comedy-Videos investierte. Seine Inspiration: Will Smith in Prince of Belair.

Angefangen hat er im März 2020, zwei Monate später hatte er schon 50.000, knapp ein Jahr später eine Million Follower.