Was haben die Schauspieler Russell Crowe und Alan Rickman gemeinsam? Sie sind beide unter die Regisseure gegangen. Alan Rickman mit "Die Gärtnerin von Versailles" und Russell Crowe mit "Das Versprechen eines Lebens".

Alan Rickman hat zehn Jahre lang Harry-Potter-Filme gedreht und darin Severus Snape gespielt. Jetzt hatte er mal wieder Zeit und hat einen eigenen Film gedreht: "Die Gärtnerin von Versailles" mit Kate Winslet. Im Interview mit DRadio-Wissen-Moderator Tom Westerholt erzählt er von den Dreharbeiten.

"Ich hatte ja nie Zeit."
Schauspieler Alan Rickman erklärt, warum so lange keinen Film gedreht hat

Russell Crowe führt zum ersten Mal Regie

Schauspieler Russell Crowe hat sein Debüt als Regisseur und zwar mit dem Weltkriegsdrama "Das Versprechen eines Lebens". Es geht um Soldaten, die 1915 auf die türkische Halbinsel Gallipoli geschickt wurden, um dort mit der Allianz aus Briten, Franzosen und Neuseeländern gegen das Osmanische Reich zu kämpfen. Crowe selbst spielt auch die Hauptrolle: einen Vater, der nach dem Krieg nach Gallipoli zurück kehrt um seine drei vermissten Söhne zu finden.

Ein Horrordrama

"Der Babadook" erzählt die Geschichte eines gruseligen Kinderbuches, das zufällig einer alleinerziehenden Mutter und ihrem kleinen Sohn in die Hände fällt. Es geht darin um den Babadook, der nachts die Kinder heimsucht. Einmal ins Haus gelassen, wird man den Babadook so einfach nicht wieder los. Die australische Schauspielerin Jennifer Kent feiert mit dem Horrordrama ihr Spielfilm-Regiedebüt und spielt darin absolut gekonnt mit klassischen Ängsten.

Wir werfen einen lohnenden Blick auf die durch geknallte, britisch-litauische Gangster-Thriller-Komödie "What the fuck heißt Redirected", einen britisch schwarzhumorigen Roadtrip ins Bodenlose. Und wir gucken uns ganz genau die neue, österreichische Serien-Sensation "Vorstadtweiber" an. Die erinnert sehr an "Desperate Housewifes", läuft im ORF seit einiger Zeit und startet heute (05.05.) in der ARD.