Im Prinzip ist es ganz einfach im Alltag etwas zum Klimaschutz beizutragen. Es bedarf ein wenig Achtsamkeit, der Bereitschaft hier und da mal einen Handgriff zu tun, aber es lohnt sich - für die Umwelt und manchmal sogar auch finanziell.

Julia Nordmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wuppertal Institut und berät Kunden, wenn es um Nachhaltigkeit geht und sie forscht zum Thema Konsum. Julia findet nicht, dass Klimaschutz etwas mit Verzicht zu tun haben muss. Sie hat beispielsweise ihre Ernährung umgestellt und achtet darauf nicht mehr täglich Fleisch zu essen. Aber eine strikte Vegetarierin ist sie auch nicht. Wenn sie einmal im Monat mal Lust darauf hat, Fleisch zu essen, dann gönnt sie sich das und genießt es auch. Außerdem fährt sie mit Bus und Bahn und nutzt Car-Sharings, um mobil zu bleiben.

"Manche Leute fühlen sich belehrt, wenn ich erzähle, wie ich mein Verhalten geändert habe, um zum Klimaschutz beizutragen. Deswegen versuche ich den 'erhobenen Zeigefinger' zu vermeiden."

Unsere Moderatorin Verena von Keitz ist studierte Biologin. Die Umwelt liegt ihr am Herzen. Sie fährt eigentlich fast immer Fahrrad und lehnt Pappbecher für den Kaffee to go. Wenn sie abends in der Redaktion ist und bemerkt, dass Kollegen ihren Rechner nur auf Stand-by geschaltet haben, fährt sie die Computer eigenhändig runter. Es ist zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden, aufmerksam zu bleiben und zu sehen, wo unnötig CO2 produziert wird.

Verena von Keitz, DRadio Wissen
"In meiner Bürogemeinschaft sind wir zu siebt und wir haben das ganz konsequent durchgezogen und abends immer alle Geräte ausgeschaltet und dadurch hat sich der Stromvebrauch um die Hälfte reduziert."