Er hat eine Stimme, da braucht man eigentlich nichts mehr - eine echte Soulstimme. Kwabs ist einer der Soulnewcomer dieses Jahres. Gerade ist er bei der BBC für die Liste "Sound of 2015" nominiert worden.

Die Stimme hat es Fans und Experten gleichermaßen angetan: Für seine im Februar veröffentlichte Debüt-EP "Wrong Or Right" bekam Kwabs Lob von allen Seiten. Auf die im März erschienene Single "Pray For Love" folgt jetzt die neue Single "Walk". MTV und BBC Radio 1Xtra haben den erst 24-jährigen Sänger/Songwriter aus London zum heißumworbensten Newcomer-Act 2014 nominiert.

"And when the road stops, I’m gonna keep on until I end up in the place that I belong."
Kwabs in "Walk"

Kwabs ist in London geboren und bei einer Pflegefamilie aufgewachsen. Seine leiblichen Eltern kommen aus Ghana. Dort hat er sie vor zwei Jahren besucht.

Singen seit der Kindheit

Der Songwriter spielt gerne stundenlang Klavier und singt dazu. Und Kwabs singt schon, seitdem er ein kleines Kind ist. Dass er besonders talentiert ist, hat er selbst gar nicht wirklich realisiert. Aber er hat gemerkt, dass die Leute ihm zuhören.

"Ich wusste nur nicht, ob es daran liegt, dass ich so laut singe - oder daran, dass es gut war."
Kwabs über sein Gesangstalent

Sein erstes kleines Konzert hat er übrigens auf einer Schulveranstaltung gegeben. Und gesungen hat er den damaligen Megahit "I believe I can fly" von R. Kelly. Auch Weihnachtslieder hört Kwabs gern.

"Mein Favorit ist 'Have yourself a merry little christmas' von Frank Sinatra."
Kwabs

Weihnachten 2014 verbringt der Sänger mit Freunden und seiner Familie in London. Da wird dann "viel gegessen" und "faul rumgehangen", sagt er.

"Dieses Jahr gibt es traditionell Truthahn, aber es gab auch schon Rind mit Aubergine und Reis, also eher afrikanische Küche."
Kwabs über das Essen an Weihnachten

Silvester wird der Sänger mit Freunden verbringen. Statt Champagner gibt’s für ihn Apfelsaft. Er trinkt nämlich keinen Alkohol.

Debütalbum 2015

Nächstes Jahr erscheint dann Kwabs' Debütalbum - es ist so gut wie fertig. Auch wenn er als Künstler natürlich ständig darüber nachdenkt, was man vielleicht noch besser hätte machen können: Der Großteil der Songs steht - und es ist davon auszugehen, dass sie sich über Soundcloud und YouTube vergleichbar rasant verbreiten werden wie die Musik, die wir jetzt schon kennen.