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Auto, Ferienunterkunft oder Kleidung: Wir teilen, mieten und leihen in immer mehr Lebensbereichen. In dieser Ab 21 erzählt Lena von der Kleiderei, warum einige von uns manchmal mit dem Leihen hadern. Außerdem erklärt ein Sharing-Economy-Experte, wann sich Sharing für uns überhaupt lohnt.

"Der Gedanke des Leihens muss sich erst mal festsetzen. Nicht alle Kunden*innen, die reinkommen sagen: 'Das ist eine tolle Idee für mich.'"
Lena über das Leihen von Kleidung

Lena hat Verleihen zu einem Geschäftskonzept gemacht und hat die Kleiderei gegründet. Dort können sich Kund*innen über eine Mitgliedschaft wie bei einer Bücherei Kleidung ausleihen, diese aber auch kaufen. Viele Menschen müssten sich an diese neue Art des Konsums erst einmal gewöhnen, sagt Lena. Ihre Beobachtung: Erst wenn sich Kund*innen ein paarmal Kleidung in ihrem Laden gekauft haben, würden sie auch das Leihen für sich ausprobieren.

Lena in der Kleiderei.
© Lena
Lena in ihrer Kleiderei.

Sharing ist nicht immer nachhaltiger als kaufen

"Die Nachhaltigkeits-Potenziale der verschiedenen Angebote sind unterschiedlich", sagt Jonas Pentzien. Er befasst sich mit der Sharing-Economy am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin. Die Forschung zeigt, dass es beispielsweise nachhaltiger sei, ein Auto von privat zu privat zu verleihen als eins als Privatperson von einem Unternehmen zu leihen, sagt er. Im Podcast erklärt Jonas Pentzien, warum er ein zunehmendes "Sharing-Washing" beobachtet und wann es wirklich nachhaltig ist, etwas zu leihen.

Jonas Pentzien
© Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Jonas Pentzien forscht zu Nachhaltigkeit beim Sharing.

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