Die Liebe ist ein Dauerbrenner-Thema im Pop. Get Well Soon erzählt, warum er ein ganzes Album dazu gemacht hat. Die New Yorker Parquet Courts zeigen, dass man auch über Staub singen und dabei gut klingen kann. Und Beyoncé disst in "Formation" ihre Hater.

Die Liebe ist ein Schlingel. Je mehr man sich mit ihr beschäftigt, desto mehr Fragen wirft sie auf. Das musste auch Konstantin Gropper alias Get Well Soon erkennen, als er an seinem neuen Album "Love" gearbeitet hat. Im DRadio-Wissen-Interview erzählt er, warum Liebe und Pop trotzdem so gut zusammenpassen.

Die New Yorker Parquet Courts werden spätestens seit ihrem gefeierten 2014er Album "Sunbathing Animal" ständig als "Slacker" missverstanden. Klar - das mag an ihrem etwas abgehangenen-bekifft klingenden Sound liegen. Wenn's sein muss, brettern die Vier aber auch mal ordentlich drauf los, holen den Punk-Turbo raus und sind überhaupt immer für Überraschungen zu haben.

Bevor im Februar ihr neues Album "Human Performance" erscheint, legen sie jetzt schon mal mit einem neuen Song vor, in dem es um ein für den Pop eher untypisches Thema geht: Staub. Staub ist überall, nicht nur unter Omas Ohrensessel. Also: "Sweep!", raten die Parquet Courts.

Wo wir bei Überraschungen sind: Nachdem Rihanna letzte Woche ihr Überraschungs-Album "Anti" veröffentlicht hat, legt die andere große Pop-Queen Beyoncé zumindest mit einem neuen Song nach. Und was für einer!

In "Formation" gibt sie ihren Hatern Kontra (oder wie sie es selbst formuliert: "I twirl on them haters") und stellt klar: "I Got Hot Sauce In My Bag." Das sind alles Songzeilen, die sich gut auf T-Shirts machen würden. Moment - die passenden Klamotten und Jutebeutel hat Beyoncé ja gleich selbst in einer eigenen "Formation"-Merch-Kollektion mitgeliefert. Und beim Superbowl am Sonntag hat sie Bruno Mars und Coldplay locker an die Wand gesungen und getanzt.

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Instagram post by Beyoncé * Feb 8, 2016 at 3:13am UTC

Außerdem in Eine Stunde Musik: neue Songs von den Prettiots, Moderat und den Junior Boys.