In erster Linie ist das Fahrrad dazu da, vom berühmten Punkt A zu seinem Nachfolger B zu kommen. Immer wichtiger wird aber die Frage, wie wir dabei aussehen, wenn wir uns aufs Rad schwingen. Im Angebot sind mittlerweile Helme in den Farben der Saison und Taschen, die ihre Funktion mit ansprechendem Design verschleiern.

Jeder erdenkliche Lifestyle kann auch auf dem Fahrrad ausgelebt werden, sagt Gunnar Fehlau vom Radkulturmagazin fahrstil. Und so ziemlich jeder fährt mit dem Rad, selbst der Geschäftsführer oder Banker – ganz einfach, weil es Spaß macht. Aber auf welche Art und Weise jemand unterwegs ist, hängt eher von seinem Charakter ab, und nicht von seiner Position in der Gesellschaft. Der eine ist eben eher der Wettkämpfer, und der andere mehr der Genussmensch.

„Seit 10 Jahren beginnt das Fahrrad schick zu werden.“
Gunnar Fehlau, Chefredakteur des Radkulturmagazins fahrstil

Lange Zeit stand die Funktionalität beim Radfahren dem Design im Weg, aber vor allem in den letzten zehn Jahren haben sich ästhetische Argumente durchgesetzt. Dabei reicht die Bandbreite von modernen Falträdern mit ganz eigener Formsprache über minimalistische Rennräder ohne Schaltung bis hin zu hochgerüsteten Mountainbikes.

„Das Rad ist das ideale Vehikel, um seine Persönlichkeit in die Öffentlichkeit zu transportieren.“
Gunnar Fehlau, Chefredakteur des Radkulturmagazins fahrstil

Aber auch für den Fahrer wird immer besser gesorgt. So gibt es zum Beispiel Helme mit Zopfloch oder Tweed-Überzug in jeder erdenklichen Farbe und für jede Situation. Sei es zum Zeitfahren, Radeln in den Bergen oder das alltägliche Getümmel in der Stadt. Dementsprechend kann es heutzutage auch nicht schaden, mehrere Fahrräder je nach Anlass im petto zu haben.