Frank Liebknecht ist sich sicher, es war Mord. Der junge Polizist lässt sich nicht beirren. "Celeste bedeutet Himmelblau" ist das perfekte Buch für den Moment, wenn irgendwie alle einen Mordsspaß haben, außer dir. Der Kriminalroman von Brigitte Pons ist der erste Band einer Serie.

Frank Liebknecht ist der Neue auf der Polizeiwache Vielbrunn und überhaupt nicht entspannt. Es gibt einen Toten, aber keinen Mörder. Vielleicht nicht einmal einen Mord, das meinen zumindest seinen Kollegen von der Kripo. Aber Liebknecht sieht das anders.

Der Provinzbulle, der freiwillig aufs Land wollte

Der Tote ist ein alter Mann, ein Bauer und Einsiedler. Die Frau weggelaufen, die Eltern tot, keine Freunde unter den Dorfbewohnern. Als die Kollegen aus der Stadt kommen, wird Liebknecht nervös. Er ahnt, dass sie ihn nicht ernst nehmen. Ihn belächeln als Provinzbullen. Aber er wollte freiwillig aufs Land. Warum? Das weiß nur er selbst.

"Ein einsamer Hof. Eine dubiose Gemeinde. Vielleicht sogar ein Kind. So viele Ungereimtheiten."
Lydia Herms über Liebknechts Fall

Alle gehen von einem tragischen Unfall ohne Fremdeinwirkung aus. Doch Liebknecht weiß, dass etwas faul an der Sache ist. Er schleicht sich zum Tatort zurück und bricht das Polizeisiegel auf. Seine Neugierde wächst und auch seine Skepsis. Er stößt auf immer mehr Ungereimtheiten und schließlich auf einen neuen Freund.