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Marie ist jung und will nur eins: Ihrem Leben ein Ende setzen. Emanuel ist krank und will, dass Marie ihm die Angst vorm Tod nimmt. Sandra Weihs Debütroman "Das grenzenlose Und" ist das perfekte Buch für den Moment, in dem dir das Schicksal wie ein mieser Verräter vorkommt.

Marie lebt dank ihres Psychotherapeuten in einer WG einer sozialpädagogischen Einrichtung. Sie ist 18 Jahre alt und müsste aufgrund ihrer Borderline-Persönlichkeitsstörung eigentlich in die Psychiatrie eingewiesen werden. Marie ist selbstmordgefährdet. Einmal in der Woche besucht sie ihren Therapeuten. Sie haben einen Deal: Leben in der WG, dafür ein Jahr lang kein Selbstmordversuch.

Eine andere Lösung als der Tod?

Bei ihren wöchentlichen Therapiestunden begegnet Marie jedes Mal dem selben Patienten, der vor ihr aus der Sitzung kommt. Sie schätzt ihn auf Mitte 20 und ihr fällt auf, dass er seltsam schwerfällig geht. Nie sprechen sie auch nur ein Wort miteinander. Bis er sie auf einen Kaffee einlädt. Sie verbringen viel Zeit miteinander bis spät in die Nacht. Marie bleibt misstrauisch und fragt sich, was er von ihr will. Sex jedenfalls nicht. Er vertraut sich ihr an: Marie soll ihm die Angst vorm Sterben nehmen. Er ist krank und will das Schicksal als Pflegepatient abwenden.

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