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Im Leben gibt es manchmal eine klaffende Lücke zwischen dem, was wir sind und dem, was wir gern sein wollen. Mitunter kann das sehr ernsthafte, schmerzvolle, aber auch inspirierende Folgen haben. Danny Wallace schreibt mit "Der unglaubliche Sommer des Tom Ditto" (aus dem Englischen übersetzt von Jörn Ingwersen) das perfekte Buch für den Moment, wenn du dir ein völlig fremdes Leben überstreifen möchtest.

Tom Adoyo ist Nachrichtensprecher eines Londoner Radiosenders. Er sitzt in seiner Redaktion, doch statt der Meldungen, die er schreiben und vorlesen muss, schwirrt ihm immer wieder die eine große Frage durch den Kopf: Wo bist du, Hayley?

"Tom, ich habe dich nicht verlassen. Aber ich bin weg. Mach bitte weiter wie immer. In Liebe, Hayley."
Aus "Der unglaubliche Sommer des Tom Ditto"

Er hat ihr unzählige SMS geschrieben, auf die Mailbox gesprochen und die Schwester angerufen. Doch keine Spur von Hayley. Ihm bleibt nur ein Zettel. Darauf: 18 Wörter, zwei Tatsachen, eine Aufforderung, eine Verabschiedung. Er findet heraus, dass sie ihren Job gekündigt und sogar eine Abschiedsfeier gegeben hat. Überhaupt, alle wissen, dass Hayley weg wollte, nur Tom weiß nichts.

Hayley ist eine Nachmacherin

Tom hört von einer Selbsthilfegruppe. Es geht um Menschen, die andere nachmachen, die sie auf der Straße, in Cafés oder im Park entdecken und interessant finden. Tom muss die echte Hayley oder auch die unechte Hayley finden. Egal. Hauptsache erst einmal finden. Und plötzlich ist sein Leben wieder spannend.