"Wie man es vermasselt" heißt George Watskys erster Erzählband (im Original: "How to Ruin Everything"). Und dieses Buch darf als eine Art Lebensbericht betrachtet werden - von einem, der immer weiter macht.

Sagt euch der Name George Watsky was? Typ: unauffällig. Blick: irre. In den USA wird der 30-Jährige bereits gefeiert, zuerst für seine Poetry-Slam-Auftritte, was er heute nicht mehr macht. Jetzt widmet er seine Zeit dem Schauspielern und Rappen. Er ist derzeit auf Tour, und nun ist auch noch sein erstes Buch auf Deutsch erschienen.

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George Watsky war nie das, was man einen angenehmen Schüler nennen würde. Er ist laut und er nervt. Mit 12 fliegt er fast von der Schule - weil er mit seinem Ghettoblaster laut vor sich hinrappt, aus Wut. "Morddrohung gegenüber einem Staatsangestellten" lautet die Anklage. Es geht dann aber alles recht glimpflich aus.

Was ihn damals fast einen Rausschmiss aus der Schule beschert hätte, bringt George Watsky jetzt Millionen von Klicks auf YouTube ein, denn er rappt begnadet gut.

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In den dreizehn Erzählungen seines ersten Buchs offenbart Watsky eintausend Fakten, die wir eigentlich nicht wissen müssen, aber wissen wollen. Weil es Spaß macht, sich das vorzustellen: ein Typ, in übergroßen Klamotten und mit Ganzkopfzahnspange, zeigt dem hierarchischen System einer kalifornischen Middle School die schmale Schulter. 

Es ist auch schön zu erfahren, wie Watsky seine Leidenschaft für ältere Frauen entdeckt und es liebevoll seinen Fetisch nennt, wie er skurrile Werbe-Castings übersteht oder diverse Poetry-Slam-Auftritte vor drei oder weniger müden Studenten.

George Watsky, der Musiker, Slam Poet und Schauspieler erzählt vom Glück des Scheiterns, vom Aufhören, und Liegenbleiben, und Aufstehen, und Anfangen. Und das mit gerade mal 30 Jahren. Das ist eigentlich die größte Frechheit.

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