Ihren Platz am Popolymp haben Mando Diao schon lange sicher. Viele ihrer Songs landen ganz oben in den Charts, ihre Konzerte sind fast immer ausverkauft und regelmäßig überraschen sie ihre Fans, denn mit fast jedem Album haben sie ihren Stil geändert. So auch auf "Aelita", dem neuen Album der Band.

Ihre internationale Karriere starteten Mando Diao im Jahr 2002 mit ihrem Debütalbum "Bring Em In". Der wunderbar dreckige Gitarrenrock auf der Platte begeisterte die Hörer auf der ganzen Welt. Diesen Style baute die schwedische Formation immer weiter aus und reicherten ihn mit souligen Elementen an. So entstanden Hits wie "Gloria" oder "I Wanna Dance With Somebody". Letzterer war im Jahr 2009 der meistgespielte Song im deutschen Radio. Zu dieser Zeit schwammen Mando Diao ganz oben auf der Welle des Erfolges.

Im Jahr 2012 kam mit "Infrseu" dann ein sehr ungewöhnliches Album auf den Markt, auf dem Mando Diao Gedichte eines berühmten schwedischen Lyrikers vertonten. Von da an ging es mit ihrer Musik eher in eine weichspülerische Ecke - mit Rock 'n' Roll hatte das nicht mehr viel zu tun.

"Aelita" - ein sehr elektronisch gefärbtes Album

Seit Freitag (02.05.14) ist ihr neues und siebtes Studioalbum "Aelita" auf dem Markt. Und und auch mit dieser Platte polarisieren Gustav Noreen und Björn Dissgoad, die Köpfe der Band, ihre Hörerschaft. Alelita ist der Name eines russischen Synthesizers und es scheint so, als ob dieser auch das prägende Instrument auf dem Album ist. Allerdings hat Björn unserem Autor und Moderator Manuel Unger erzählt, dass nicht der Synthesizer der Ursprung für den Sound war, sondern die Ideen für die Songs schon vorhanden waren und jeder einzelne Track eigenständig entstanden ist.

Insgesamt ist "Aelita" ein sehr elektronisch gefärbtes Album, das man getrost auch als Synth-Pop Album bezeichnen kann. Für die Band ist das eher ungewöhnlich aber genau deswegen auch wieder typisch Mando Diao - denn, wie bereits erwähnt: Mando Diao ändern mit fast jedem Album ihren Sound.