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Hohe Temperaturen im Oktober, ein aufrüttelnder Klimareport - der Klimawandel bekommt gerade mehr Aufmerksamkeit. Aber reicht das? Experten sind besorgt.

Wir müssen über das Wetter reden: Es ist Mitte Oktober und in vielen Gegenden in Deutschland ist es sommerlich warm. Ist das der Klimawandel? Viele machen sich darüber Gedanken. Hinzu kommt ein aufrüttelnder Sonderbericht des Weltklimarats, der erklärt, wie das Ziel von einer globalen Erwärmung von 1,5 Grad noch erreicht werden kann.

Klimawandel nur Thema, wenn wir ihn spüren

Klima-Experten wissen: Sobald die Temperaturen sich normalisieren, schwindet auch die Aufmerksamkeit für das Thema Klimawandel - nicht nur in den Medien, sondern auch bei den Menschen.

Journalisten berichten zu kurzlebig und oberflächlich

Der Wissenschaftsjournalist Christopher Schrader (Süddeutsche Zeitung) ärgert das: "Der Sonderbericht des Weltklimarats ist viel zu schnell aus den Medien verschwunden." Außerdem hätten die meisten Berichte die wirklich heißen Eisen in dem Klimabericht nicht mitbekommen. In "Was mit Medien" kommentiert er die Berichterstattung.

Klima ist ein sperriges, komplexes Thema

Warum ist es schwierig über Klima zu berichten? Damit beschäftigt sich Professor Mike S. Schäfer von der Universität Zürich. In unserem Medienmagazin berichtet er, warum es so schwierig ist, das komplexe Thema Klima nicht als abstrakten Inhalt darzustellen. Er gibt Tipps, wie Medienmacher besser über den Klimawandel und den Folgen berichten können.

Mehr Was mit Medien

Die Sendung gibt es auch als Podcast. Abonniert "Was mit Medien" via iTunes oder RSS-Feed. Auch nach der Sendung könnt ihr mit uns direkt und mit unseren Moderatoren Dennis Horn und Herrn Pähler über Twitter kommunizieren. Ein Protokoll der Sendung gibt es auch per Newsletter.