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Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Gleichzeitig fällt es uns oft schwer, Neues in unseren Tagesablauf zu integrieren. Alex erzählt, wie er es geschafft hat, positive Routinen in seinen Alltag einzubauen.

Manche unserer Gewohnheiten sind gesund, etwa wenn wir regelmäßig Sport treiben und andere, wie beispielsweise der Handy-Check gleich nach dem Aufstehen, tun uns überhaupt nicht gut. Leider unterscheidet unser Gehirn bei Routinen nicht, ob sie uns guttun oder eher schaden. Doch mit einiger Disziplin können wir mehr positive Gewohnheiten in unser Leben bringen.

"Am Anfang braucht man eine kleine Portion Disziplin. Man sagt ungefähr, dass man 30 Tage braucht, bevor eine Routine wirklich ins Unterbewusstsein übergeht."
Alex über Routinen

Alex begann vor einigen Jahren damit, feste Morgenrituale in seinen Alltag einzubauen. "Es geht eigentlich hauptsächlich um die Zeit, die man mit sich selbst verbringt, bevor man in diesen reaktiven Modus verfällt", erklärt er.

Wie Alex die richtigen Routinen für sich fand

Am Anfang scheiterte er oft, probierte Dinge aus, ließ sie wieder sein. Sein Rat lautet deshalb, sich zunächst auf eine Routine zu konzentrieren. "Und diese erst mal einen Monat oder zwei durchziehen. Bis es sich so weit verselbstständigt hat, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt. Dann kann man gucken, ob man eine zweite Sache dazu nimmt", sagt Alex.

"Irgendwann bin ich selber dahingekommen zu sagen: Das ist eine Sache, die fühlt sich auch in mir drin richtig gut an.'"
Alex über die Suche nach den richtigen Routinen für sich

Alex sagt, dass er diese Rituale für sich gefunden hat, weil er aufgehört hat, die Routinen von anderen Menschen nachzuahmen und stattdessen stärker in sich reinzuhorcht. Inzwischen startet er mit Meditation, Journaling und Lesen in den Tag – und auch bei der Reihenfolge hat er sich an seinen eigenen Bedürfnissen orientiert. "Es ist gar nicht so sehr, dass diese drei Module so aufeinander aufbauen. Ich habe die so hintereinander gesetzt, weil es für mich am stimmigsten ist", erklärt Alex.

Für die Morgen-Mediation half es Alex außerdem, von Kaffee auf Tee umzusteigen. "Seit ich keinen Kaffee mehr trinke, geht es einfacher", verrät er. Und noch ein Punkt ist Alex wichtig: "Das ist für mich die klassische Me-Time", sagt er. "Ich probiere nicht aufs Handy zu gucken, es überhaupt nicht anzumachen und den Flugzeugmodus drin zulassen und das zu zelebrieren als eine Zeit mit mir selbst. Da darf mich auch keiner stören. Bevor ich das nicht beendet habe, starte ich nicht in den Tag", erklärt Alex.

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