Eine Stunde Film zu Gast in San Francisco, beim Animationsfilm-Giganten Pixar. Wir haben mit Menschen gesprochen, die am neuen Film "Onward" mitgearbeitet haben und ihnen bei der Arbeit über die Schulter geschaut. Einer von ihnen: der Würzburger Michael Honsel.

Würzburg hat nicht nur Dirk Nowitzki erfolgreich in die USA exportiert, sondern auch Michael Honsel. Als "Character Rig Lead" bei Pixar ist er für den Film "Onward" zuständig. Wie es der Würzburger in die größte Animationsfilm-Company der Welt geschafft hat, und wie sein Job dort genau aussieht, erzählt er uns in dieser Folge, pünktlich zum Kinostar von "Onward" am 5. März.

Tom Westerholt (Mitte) mit Kori Rae (links), der Produzentin und Dan Scanlon, dem Regisseur von "Onward".
© Deutschlandfunk Nova | Tom Westerholt
Tom Westerholt (Mitte) mit Kori Rae (links), der Produzentin und Dan Scanlon, dem Regisseur von "Onward".

In "Onward" geht es um zwei ungleiche Elfen-Brüder, die ihren verstorbenen Vater mit einem ganz speziellen Zauber für 24 Stunden von den Toten zurückholen wollen. Leider geht bei dem Hokuspokus etwas schief, und sie kriegen die Magie nur zur Hälfte bewerkstelligt – zur unteren Hälfte. Der Vater der zwei ist also wieder da, allerdings nur seine Beine, die in Schuhen, Socken und Hose stecken. Die obere Hälfte fehlt. Damit beginnt ein komplett halbes Abenteuer für alle drei.

Ausflug nach San Francisco - Tom Westerholt bei Pixar
© Deutschlandfunk Nova | Tom Westerholt
Ausflug nach San Francisco - Tom Westerholt bei Pixar.

Auf der diesjährigen Berlinale sind wir sehr gerne der Einladung von "Berlinale Talents" gefolgt, der Sektion, die sich vor allem um den Filmnachwuchs kümmert. Wir haben mit den jungen Drehbuch-Autorinnen Sandra Stöckmann und Julia Penner gesprochen, die unter anderem seit einigen Staffeln an der erfolgreichen Webserie "Druck" arbeiten. Was ihren Job ausmacht, erfahrt ihr in "Eine Stunde Film".

Preisgekrönte Doku "Für Sama"

Neu im Kino in dieser Woche: die preisgekrönte Doku "Für Sama". Die junge Syrerin Waad al-Kateab hat ihr Leben während des Krieges in Aleppo selbst mit dem Handy gefilmt - als Vermächtnis für ihre Tochter Sama. Daraus ist ein Film entstanden, der diese Woche startet und ein sehr persönliches, schmerzhaftes aber auch hoffnungsvolles Bild des Krieges zeichnet.