Die angesagten Klamotten findet ihr in der Vogue, Elle und all den anderen Modemagazinen und auf Modenschauen. Und bald darauf findet ihr die Outfits auch bei den preiswerten und billigen Modediscountern. Als Kopien.

Der Mode-Massenmarkt bedient sich gerne und häufig bei den großen Spitzendesignern. Wer aufmerksam durch den nächsten H&M oder Topshop schlendert, kann immer wieder solche Stücke finden: Sie sehen cool aus, sind aber offenbar abgekupfert worden. Die Modebloggerin Barbara Markert hat einen Bildervergleich von Original und Kopie auf ihrem Blog Modepilot veröffentlicht.

Mode-Kopien lassen die Kassen der Ketten klingeln

Die Mode-Kopien sind ein ziemlich gutes Geschäft für die Mode-Ketten. "Mango hat mal Zahlen veröffentlicht, dass sie 20 Prozent ihres Umsatzes mit solchen imitierten, kopierten, kommerzialisierten Designerstücken machen“, sagt Barbara. Für den Designer hingegen ist der Kopisten-Trend ärgerlich: Ein Designer arbeitet Monate an seinen Entwürfen - dann kommt die 20-Euro-Kopie auf den Markt. Das tut weh.

"Die Designerin Isabel Marant hat gesagt, Kopien wären für sie geschäftsschädigend. Das Problem sei, dass es richtig hässliche Modelle in den Kopien gegeben habe, die dann als ihre durchgingen."