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Spätestens seit einer Netflix-Serie hat sich Moderator Etienne Gardé unsterblich in das Schachspielen verliebt. Was es mit seiner Leidenschaft auf sich hat, erzählt er uns im Gespräch.

Dass Etienne das Schachfieber erwischt hat, hat verschiedene Gründe. Auf dem eigenen Internet-Sender Rocket Beans TV hatte er zuletzt mit seinen Kollegen ein Schachturnier veranstaltet. "Dann kam auch noch das "Damen Gambit" raus", ergänzt er im Gespräch. Weil er sich außerdem bereits als Kind für Schach interessiert habe, sei seine neue Leidenschaft nun wieder frisch aufgeflammt.

"Die Analysen eines Großmeisters haben mich dazu neu motiviert, Schach in Angriff zu nehmen."
Etienne Gardé, Moderator mit Leidenschaft für Schach

Was an Schach so besonders ist

Etienne findet, dass Schach leicht zu erklären ist. Gleichzeitig handle es sich bei Schach "wahrscheinlich um das komplexeste Brettspiel der Welt". "Je mehr man sich damit beschäftigt, umso größer wird das Universum", meint Etienne.

"Gerade als Anfänger kann man recht schnell Lernfortschritte machen und merken, wie man besser wird. Das sorgt für einen unvergleichbaren Sog."
Etienne Gardé, Moderator mit Leidenschaft für Schach

Pandemiebedingt zockt Etienne Schach meistens online. Das Faszinierende daran sei für ihn die Unmittelbarkeit, mit der wir online plötzlich mitten im Spiel sind: Gleichwertige Gegner lassen sich auf Schachportalen schnell finden. Und dafür muss man sich meist noch nicht einmal anmelden. "Das ist ein Faktor, der zu dem Hype beiträgt - weil es so einfach geht", vermutet Etienne, der zur Abwechslung mit einem Kumpel auch mal wieder analog Schach gespielt hat.

Das er aktuell ziemlich tief in der "Schachsucht" steckt, darüber ist sich Etienne bewusst. Selbst abends lässt ihn das Kultspiel nicht los.

"Ich lieg abends im Bett und mache noch mal ein bis zwei Partien."
Etienne Gardé, Moderator mit Leidenschaft für Schach

Etiennes Ziel? Er will sein Schachranking auf einen Punktestand von 1500 hochspielen. Aktuell liegt er bei 1200. "Das wäre im Bereich eines Anfängers im Schachclub." Um das zu schaffen, versucht sich Etienne regelmäßig über Schach zu belesen.

Der positive Nebeneffekt beim Schachspielen: "Es ist vielleicht auch eine kleine Therapie für mich." Gleichzeitig spiele beim Schach auch der Frust eine große Rolle. Denn: Wenn man verliert, kann man niemandem außer sich selbst die Schuld in die Schuhe schieben, meint Etienne.

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