Das Ziel war Ulan-Ude im südöstlichen Sibirien. Tobias, Niclas und Johann haben sich auf den Weg gemacht und 15.000 Kilometer in einem alten Polo zurückgelegt.

Die Idee hatte Niclas. Vor fünf Jahren ist er auf die Mongol Rally gestoßen. Mit seinen Freunden Tobi und Johann hat er sich dann 2017 endlich auf den Weg gemacht. Die Strecke: von London nach Ulan-Ude. 

Mongol Rally mit 300 Teams

Preise sind bei dieser Rally nicht vorgesehen. Um teilnehmen zu dürfen, müssen die Fahrer aber mindestens 1200 Euro sammeln. Geld, dass dann für einen guten Zweck gespendet wird. Ein Teil des Geldes soll an Ärzte ohne Grenzen gehen und der Rest an das Projekt Cool Earth, das sich für die Rettung von Regenwäldern einsetzt.

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Bislang haben sie rund dreitausend Euro gesammelt. Probleme mit dem alten VW-Polo - immerhin Baujahr 1993 - hatten sie erstaunlich wenig: Nur dreimal mussten sie in die Werkstatt. Das Fahrzeug hatte Johann, der Ingenieur des Trios, auf die Fahrt vorbereitet.

Sie wollten nicht die kürzeste Route durch Russland fahren, sondern beschlossen einen Umweg zu nehmen und durch fast 25 Länder zu kommen.

"Was mir am meisten weh tat, waren meine Schultern von dem ganzen Gerüttel."
Niclas Langhans, Jurist und Hobby-Ralleyfahrer

In zwei Monaten haben sie 15.000 Kilometer zurück gelegt. Am Tag haben sie sich am Steuer dabei mehrfach abgewechselt. Wenn Tobias auf die Rückbank durfte, sind ihm nach fünf Minuten die Augen zugefallen, erzählt er.

In der Mongolei war ein paar Mal der Kompass nötig

Nach Georgien und Aserbeidschan fuhren sie in den Iran - dann kamen haufenweise 'Stans': Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan. In Kasachstan war für Johann und Tobias Schluss. Ferien vorbei. Abflug. Niclas ist alleine durch Russland und die Mongolei bis zum Ziel, nach Ulan-Ude gefahren.

Von England nach Frankreich, dann weiter Richtung Südosten: Ungarn, Serbien, Kosovo, Albanien und, dann mussten wir den Bogen finden, um Griechenland und die Türkei zu kriegen."
Niclas Langhans, Jurist und Hobby-Ralleyfahrer

Und bei Langeweile konnten sie einfach die Aussicht genießen: Wenn es keine Straßenkarten zu studieren gab, "war aber der Blick aus dem Fenster meistens wie im Kino", berichtet Tobias Gumz. Und noch dazu ein ganz schön langer 'Film'.

"Turkmenistan hat einfach nur zwei große Straßen die quer durch die Wüste verlaufen und mehr gibt es da nicht."
Tobias Gumz, Lehrer und Hobby-Ralleyfahrer
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