Wenn Liebe wirklich durch den Magen geht, hat Lorca vielleicht noch eine Chance. Jessica Soffers Roman "Morgen vielleicht" ist das perfekte Buch für den Moment, in dem du mit deinen Tränen die Suppe versalzt.

Lorca hat etwas gutzumachen und möchte ihrer Mutter etwas unfassbar Leckeres kochen. Etwas, das sie mal vor vielen Jahren mit Lorcas Vater gegessen hat. Gegrillten Fisch nach irakisch-jüdischer Art: Masgouf.

Eine Suche nach dem Lieblingsrezept der Mutter

Und dann ist sie am Ziel. Sie steht vor dem Haus, in dem Joseph und Victoria Shohet leben, die Besitzer des irakischen Restaurants. Das gibt es zwar schon lange nicht mehr, aber vielleicht sind sie trotzdem bereit, Lorca das Rezept zu überlassen.

Und irgendwann kochen sie, Lorca und Victoria, und sie sind sich dabei sehr nah. Vielleicht näher, als geahnt…

Das begehrte Masgouf-Rezept liefert Jessica Soffer hinten im Buch gleich mit:

Zutaten:
• Ein Karpfen (oder anderer weißer Fisch wie Red Snapper, Wolfsbarsch oder Seezunge)
• Zu gleichen Teilen Kurkuma, Tamarinden und schwarzer Pfeffer
• Olivenöl
• Zitronen
• Steinsalz
• Dazu passen eingelegte Zwiebeln, Ambah (eingesalzene Mango mit Kurkuma und Zitronen) oder Tomatenwürfel mit Knoblauch.

Zubereitung:
Den Fischhändler bitten, den Fisch am Rücken aufzuschneiden, auszunehmen und nicht zu häuten. Zu Hause Fisch waschen, schuppen und aufklappen. Fisch beidseitig mit reichlich Olivenöl bestreichen. Fleisch dünn mit der Gewürzmischung einreiben. Von beiden Seiten reichlich salzen.

Eine flache, feuerfeste Form mit Alufolie auslegen und Fisch mit Hautseite nach oben hineinlegen. Im vorgeheizten Ofen 7 bis 10 Minuten grillen, bis die Haut knusprig ist. Fisch wenden und etwa 2 Minuten weiter grillen, bis das Fleisch nicht mehr glasig ist. Auf einer Platte mit gegrillten Zitronenscheiben, gehackter Petersilie und Zitronensaft sowie den vorgeschlagenen Beilagen servieren.