Russische Truppen, die offiziell so zu erkennen waren, haben mehrere Stützpunkte des ukrainischen Militärs eingenommen. Schießen mussten die russischen Soldaten dabei heute gar nicht mehr. Die ukrainischen Soldaten, die seit Wochen umzingelt waren, haben sich ergeben und verließen ihre Stützpunkte.

Am Dienstag (18.03.) hat Russlands Präsident Wladimir Putin mit viel Tam-Tam die Übernahme der Krim besiegelt, das war der politische Teil. Der militärische Schritt folgte heute. Ukrainische Soldaten haben auf der Krim aus Russlands Sicht nichts mehr zu suchen. Die Hauptmarinebasis der Ukraine wurde eingenommen, das russische Militär hat ukrainische Kriegsschiffe beschlagnahmt.

Der Streik geht weiter

Tausende Angestellte von Verkehrsbetrieben, Müllabfuhr, Kitas, Schwimmbädern und städtischen Ämtern haben heute gestreikt. Am meisten betroffen waren Städte wie Hannover, Stuttgart und auch Frankfurt. Verdi fordert für alle Angestellten im öffentlichen Dienst 100 Euro mehr im Monat und dazu eine weitere Erhöhung um 3,5 Prozent. Die Städte und Gemeinden und der Bund lehnen das ab.

"Wir haben bei den Erzieherinnen in den Kitas ganz viel Verständnis bei den Eltern gehabt. Weil die Eltern gesagt haben: Das müsst ihr machen. Ihr leistet so viel und ihr müsst auch besser bezahlt werden. Also das ist eher unterstützend."

Eine Streikleiterin

Flugzeug bleibt verschwunden

Obwohl es immer noch keine Spur vom Flug MH 370 gibt, hat der Versicherungskonzern Allianz trotzdem die ersten Versicherungssummen ausgezahlt. Ein Teil ging an die Fluggesellschaft Malaysia Airlines. Den anderen Teil haben Angehörige der vermissten Passagiere bekommen.

Und sonst in der Welt:

  • Im US-Bundesstaat Oklahoma sind zwei Hinrichtungen verschoben worden. Das hat ein Gericht angeordnet, weil Stoffe für die Todesspritze fehlen.
  • Im indischen Bundesstaat Maharashtra haben viele Bauern Selbstmord begangen, nachdem Regen und Hagel ihre Ernten zerstört haben. Das berichtet die Zeitung "Times of India". Nach Angaben aus Regierungskreisen haben sich innerhalb eines Monats mindestens 18 Bauern das Leben genommen.
  • Chinareisende können sich jetzt gegen Smog versichern. Dieses Angebot stammt von einem Online-Reiseanbieter. Wer sich als Tourist zwei in Peking aufhält und die Feinstaubbelastung ist höher als 200 Mikrogramm pro Kubikmeter, der bekommt eine Entschädigung in Höhe von sechs Euro.