Ostereier mit Rotkohl, Zwiebelschalen oder Traubensaft färben - das geht gut und verpasst ihnen einen schönen, pastelligen Aquarellton. Es dauert allerdings etwas länger.

Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Anna Kohn hat ihre Ostereier mit Farben aus Pflanzen, Gemüse und Kräutern gefärbt. Hat gut geklappt, sagt sie. Besonders mit dem blauen Look ist sie zufrieden. Dafür (und fürs Grün) hat sie Rotkohl, Natron und Essig verwendet.

Gefärbtes Ei
© Deutschlandunk Nova

Die selbstgemachten Farben sind etwas weniger intensiv als die gekauften Eier-Farben. Sie wirken pastelliger, eher wie Aquarellfarben, was manchen vielleicht auch besonders gefällt.

Nimmt man mehr Essig, kann man dadurch die Intensität der Farben erhöhen (warum das so ist). Zu viel Essig kann aber die Schale so sehr angreifen, dass sie bricht.

Gefärbtes Ei
© Deutschlandfunk Nova

Für ein rotes Ei hat Anna Rote-Beete-Saft verwendet, für ein gelbes Kurkuma, für ein orange-farbenes Zwiebelschalen. Den Rotkohl kann man danach noch benutzen, Kurkuma aber nicht. Es gibt noch einige natürliche Zutaten mehr, die sich als Färbemittel eignen, zum Beispiel Traubensaft, Holundersaft, Rübensaft, Brennnessel, Spinat.

"Wenn man richtig intensive Töne will, muss man die am besten über Nacht einwirken lassen. Das Warten macht auch den Spaß aus: Wie wird das Ei? Das ist eben ein langsamerer Prozess als bei den künstlichen Farben."
Anna Kohn, Deutschlandfunk Nova

Das Eier-Färben auf diese Art macht zwar Spaß, allerdings stinkt es auch (Essig), und die Finger färbt man mit. Anna empfiehlt Gefäße mit Deckel, in denen die Eier gefärbt werden, Einmachgläser zum Beispiel. Und Handschuhe zu benutzen, ist eine Überlegung.

Einige Anleitungen zum Eierfärben mit Lebensmitteln: