Wir haben es immer geahnt: Wenn andere für uns putzen, macht uns das glücklicher. Eine Studie zeigt nun, warum das so ist, aber auch, dass es Frauen schwerer fällt, das Putztuch abzugeben.

Die Studie kommt von Forschern um Elizabeth Dunn von der University of British Columbia in Vancouver und wurde in den Proceedings der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften - kurz PNAS - veröffentlicht. "Geld zu benutzen um Zeit zu kaufen, kann ein Stoßdämpfer gegen Zeitmangel sein und so Glück fördern", heißt es in der Untersuchung.

Mehr freie Zeit macht zufriedener

Klingt zunächst wenig überraschend. Denn, wer eine Reinigungskraft beschäftigt, hat vermutlich tendenziell auch mehr Geld und vielleicht deshalb ein eher entspanntes Leben. 

Aber die Studie zeigt auch, dass jene Befragten, die sich freie Zeit erkaufen zufriedener sind als die, die sich durchaus eine Haushaltshilfe leisten könnten, es aber nicht tun. Der Kontostand allein ist demnach nicht die Erklärung.

Männer können eher abgeben

Doch wer sich Hilfe holt, hängt laut der Studie auch stark vom Geschlecht ab. Männer sind mit der Kombination Dienstleistung einkaufen und mehr freie Zeit haben, deutlich zufriedener als Frauen. In der Untersuchung hatten Frauen oft angegeben, dass sie das Gefühl haben, sie müssten Haushaltspflichten selbst erledigen - auch, wenn sie es sich leisten konnten, andere dafür zu bezahlen.

Nicht nur in der Wohnung lauert die Arbeit

Natürlich kann man auch noch auf Thermomix und Staubroboter setzen. Aber, wie kann ich nervige Arbeit draußen loswerden? Wer einen Schrebergarten oder ein Stückchen Gemüsefeld beackert weiß, wie anstrengend das sein kann. Auch dafür gibt es Hilfe - und zwar technische.

Ein Beispiel ist der Gartenroboter Turtle: solarbetrieben, wasserfest und arbeitet ohne Pestizide. Der Roboter wiegt ein Kilogramm und ist 20 Zentimeter groß. Er fährt zum Beispiel durch das Gemüsebeet und metzelt rund um Tomaten- oder Zucchinipflanzen alles nieder, was im Beet nichts zu suchen hat. Dafür hat der kleine Helfer Sensoren, die alles erkennen, was höher als 2,5 Zentimeter ist - das lässt er stehen.

Tja, kleinere Pflanzen müsst ihr natürlich schützen. Und Löcher im Boden sind für Turtle auch eher schwierig. So ganz aus der Nummer Gartenarbeit kommt ihr nicht raus - tut uns leid.