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Der Gameboy war die erste Conputerspielkonsole für die Massen. In der letzten Sendung hat Deutschlandfunk-Nova-Netzbastler Moritz Metz dafür bereits ein DIY-Spiel entwickelt. Jetzt kommt die Anleitung für den Jump'n'Run-Platformer.

Als Moritz einen Gameboy-Emulator getestet und dabei die hervorragende Game-Making-Software "GB Studio" entdeckt hat, war für ihn klar: Wir bauen ein Netzbastel-Game! Wer ein eigenes Game bauen will, braucht eine geeignete Software, einen Computer, Zeit, ein grundliegendes Computerverständnis.
Und Ideen. Wer das alles mitbringt, kann nach Moritz Anleitung den Jump'n'Run-Platformer entwickeln. Auch Jana Reinhardt, Deutschlandfunk-Nova-Gameexpertin, hat Profi-Tipps zum Selbermachen von Computerspielen.

"Man hüpft durch die Gegend, entdeckt verrückte Welten, kämpft bisschen gegen Gegner und die Zeit. Und braucht Geschicklichkeit – da kann man total viel gestalten."
Moritz Metz, Deutschlandfunk-Nova-Netzbastler

In dem Spiel, das Moritz sich ausgedacht hat, muss sich Held "Morio" von seiner Bastel-Werkstatt in Berlin ins Dlf-Funkhaus nach Köln, um das Manuskript abzugeben und die Sendung aufzunehmen. Aufgabe ist es, auf dem Weg so viele Werkzeuge wie möglich aufzusammeln. Doch die Pandemie ist noch nicht vorbei und Morio gerät mitunter in Zeitdruck.

Die Musik zum Game hat der bekannte Chiptune-Künstler Tronimal beigesteuert, eine Variation des Netzbastel-Songs. Die Pixelzeichnungen hat Moritz mit Pyxel Edit, mit Asesprite und PixieStudio erstellt. Den Code des ersten Levels gibts auf Github.

So ist das Game von Moritz entstanden:

Screenshot selbstgebasteltes Game
© Moritz Metz

Die Akteure dürfen maximal 16 Pixel haben - die Spielfigur immerhin sechs Frames.

Screenshot aus dem selbstgebastelten Game
© Moritz Metz

Den Hintergrund hat Moritz in PyxelEdit entworfen, die originale Höhenlinie Berlin-Köln führt durch den Harz und das Sauerland. Am Ende darf die Landschaft aus nur 192 unterschiedliche "Tiles" bestehen.

Screenshot aus dem selbstgebastelten Game
© Moritz Metz

Hintergrund, Akteure, Auslöser und Musik werden im Welteditor von GB kombiniert und mit den roten Kollisionsbereichen ergänzt.

Screenshot aus dem selbstgebastelten Game
© Moritz Metz

Bestimmte Begegnungen – wie das Aufsammeln der FFP2-Maske – können in GB-Studio einfach visuell programmiert werden.

Screenshot aus dem selbstgebastelten Game
© Moritz Metz

Fertig! Der Weg von Moritz Netzbastelbude bis ins Kölner Funkhaus steckt voller Abenteuer.