• Abonnieren
  • Spotify
  • iTunes
  • Google

Er ist das Hauptnahrungsmittel der halben Menschheit. Und viel variantenreicher als wir ihn kennen. Wir kochen heute Reis - und zwar so perfekt, wie es ohne Reiskocher nur geht.

Dieser Naturreis kommt aus Norditalien - Moritz wässert ihn vorher einige Stunden.

Reis
© Moritz Metz

Den Reis waschen oder nicht - eine umstrittene und nicht zuletzt regional und kulturell geprägte Frage...

Reis
© Moritz Metz

Den gewässerten Reis röstet Moritz kurz mit Öl an und übergießt ihn dann mit der etwas mehr als zweifachen Volumenmenge Wasser.

Reis
© Moritz Metz

Nach Aufkochen und 20 Minuten Köcheln ist das Wasser abgezogen. Nach weiteren 5-10 Minuten Ziehzeit darf serviert werden, hier mit schlichtem griechischem Bauernsalat. Die Körner sind relativ separiert und wenig klebrig.

Guten Appetit!

Reis
© Moritz Metz

Moritz' Reis-Tipps

  • Reis 1-2 Mal in kaltem Wasser auswaschen; wenn er körnig statt klebrig werden soll, auch 3-4 Mal, bis das Wasser nicht mehr trübe ist. Das längere Wässern von Naturreis ist sinnvoll, um eventuell enthaltenes Arsen auszuspülen und - wegen der dann kürzeren Kochzeit - mehr Nährstoffe im Reis zu behalten.
  • Reiskocher machen das Leben einfacher und den Reis solide lecker. Es geht aber mit ausreichender Aufmerksamkeit auch gut ohne ein solches Gerät - ein Topf mit dickem Boden hilft gegen Anbrennen.
  • Am besten geht’s mit der Quellmethode: Ungefähr die doppelte Menge Wasser statt Reis im Topf aufkochen, dann mit kleinerer Flamme köcheln lassen, bis das Wasser verschwunden ist, und am Schluss nochmal ziehen lassen.
  • Den übrigen gekochten Reis am besten nicht bei Raumtemperatur lagern oder abkühlen lassen, sondern rasch im Kühlschrank kühlstellen und beim Wiederaufwärmen gut durcherhitzen.