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Derzeit erreichen uns viele Bilder aus der Ukraine – von flüchtenden Menschen, zerstörten Häusern, von Waffen, von Panzern. Bilder, die uns zum Teil tief erschüttern. Moritz Metz hat Tipps, wie wir damit umgehen können.

"Schlaue Leute sagen: Mit Krieg beginnt auch immer ein Informationskrieg. Das erste Opfer ist die Wahrheit. Und die kann nirgends so effizient attackiert werden, wie im Netz – auf Twitter, Insta, Youtube und Tiktok."
Moritz Metz, Deutschlandfunk-Nova-Netzbastler und Reporter

In der Ukraine ist Krieg. Es wird geschossen, Menschen flüchten, werden verletzt oder sogar getötet. Wie sollen wir mit diesen Nachrichten umgehen? Die nächste Frage, die sich stellt, ist: Wie verifizieren wir eigentlich das, was wir da auf Social Media sehen? Deutschlandfunk Nova-Netzbastler Moritz gibt Tipps.

  • Als erstes empfiehlt Moritz, den Social-Media-Konsum zu dosieren - und Finger weg vom Doomscrolling, stattdessen Freunde treffen und – wenn es zu viel ist – an die frische Luft gehen.
  • Die Psychologin und Autorin Pia Lamberty schreibt auf Twitter, wir sollten uns Posts und Accounts genau anschauen, bevor wir sie teilen.
  • Deutschlandfunk-Korrespondentin Ann-Kathrin Büüsker twittert ebenfalls und schreibt, es ist vollkommen okay und normal, jetzt überfordert zu sein. Außerdem rät sie, nicht jedes Detail über den Krieg zu lesen.

Informationsquellen, Faktenchecks und OSINT

Moritz Metz empfiehlt, nur vertrauenswürdigen Accounts folgen und auf jeden Fall die Fakten zu überprüfen. Kenntnisse über Open-Source-Intelligence (OSINT) helfen beim Prüfen – und können sogar hilfreich eingesetzt werden, beispielsweise um den Einsatz von Streubomben zu geolokalisieren und zu dokumentieren.