Wer sich Großereignisse ins Wohnzimmer holen will, kauft sich am besten einen Beamer. Aber ohne eine gute Projektionsfläche bringt auch der beste Beamer nichts. Netzbastler Moritz Metz zeigt, wie eine DIY-Leinwand geht.

Das Raufaser-Luxusproblem - vielen Beamer-Fans ist es nur allzu bekannt. Da gibt es schon einen Beamer, für Heimkino-Abende oder beim Fußball-Viewing auf der Wohnzimmercouch. Aber keine gescheite Leinwand. Bilder haben diese kleinen Raufaser-Pickel - und der Farbkontrast? Grau in grau! Dabei lässt sich eine angeblich professionelle Leinwand für kleines Geld ganz einfach selber basteln, mit besonders brillanten Farben und kinogleichen Kontrasten!

​Grau ist das neue Weiß

In Netzbasteln mischen wir ein berühmtes Spezialrezept aus Heimkino-Foren; die "Black Widow Ultra"- Leinwandfarbe. Deren Neutralgrau sorgt für verbesserte Schwarzwerte - und beigemischte Alupartikel für einen Extraschuss Brillanz. Beim Filmabend - und natürlich auch beim Fußballgucken ist das Beam-Ergebnis dieser Leinwand tatsächlich sehr ansehnlich. Zumindest, solange es außenrum einigermaßen dunkel ist. Tageslicht bleibt leider Gift für fast jedes Public Viewing.