Löcher bohren? Kann doch jeder. Aber es ist viel komplexer. In dieser Ausgabe von Netzbasteln führt Moritz Metz vor, wie man Profi-Löcher bohrt. Sein ultimativer Test, ob die gebohrten Löcher und die Dübel was taugen: Er bringt einen DIY-Wandhalter für ein Fahrrad an.

Loch in die Wand bohren, Dübel einsetzen, Schraube reindrehen, zack fertig! Was erstmal fast zu trivial klingt für unsere ausgefuchste Selbermachsendung ist eigentlich eine komplexe Angelegenheit: Die richtige Bohrer-, Schrauben- und Dübelkombi will gewählt, eine kabel- und rohrfreie Bohrstelle gefunden werden. In dieser 67. Ausgabe von Netzbasteln machen wir deshalb die große Bohr-, Schraub- und Dübelkunde!

Zur Not hilft nur noch Spachtelmasse

Das Loch braucht die richtige Tiefe - Lifehack: Klebebandmarkierung - und sollte nicht ausfransen, sonst müsst ihr mit Spachtelmasse nachhelfen. Und brauchen wir eigentlich einen PH oder einen PZ-Kreuzschlitzschraubenzieher

Außerdem zu beachten: die Sauerei mit dem Bohrstaub. Ultimativer Trick: Briefumschlag oder Papierbogen drunter kleben - oder jemand hält einen Staubsauger neben die Bohrstelle.

Löcher und Dübel sollten Klimmzügen standhalten

Um die Testbohrung auf die Probe zu stellen, baut Moritz einen Hipster-Fahrrad-Wandhalter aus geschenkten Multiplexplatten-Resten. Allein diese Konstruktion wiegt mehr als manches Edel-Rennrad - taugt aber dank solider 10er Bohrlöchern und Dübeln auch für Klimmzüge.