Diese Woche neu im Kino: "Transcendence" mit Johnny Depp, ein Science-Fiction Thriller, in dem das Bewusstsein eines hyperintelligenten Wissenschaftlers (Depp) in einen Großrechner übertragen werden soll, damit es sich dort nach dessen Tod weiter entwickeln kann. Weitere Neustarts: "Gabrielle - (K)eine ganz normale Liebe" und "20 Feet from Stardom". Außerdem haben wir Interviews zum gerade gestarteten Blockbuster "The Amazing Spiderman 2: Rise Of Electro" mit Regisseur Marc Webb und Hauptdarstellerin Emma Stone.

Johnny Depp ist ein merkwürdiger Typ. Ein großer Schauspieler, ohne Frage aber durchaus mit dem Händchen für den Griff ins Klo, hin und wieder. Einige seiner Filme waren Flops, mit "The Lone Ranger", "Dark Shadows" und "The Tourist" alleine drei in den letzten vier Jahren. Ihn scheint das wenig zu irritieren, Johnny Depp macht, worauf er Lust hat. Ohne weitere Umschweife:

Auch sein neuester Film "Transcendence" weiß leider so gar nicht zu überzeugen. Johnny Depp spielt darin den hochintelligenten Hirnforscher Dr. Will Caster, auf den und dessen arbeitendes, forschendes Umfeld eine Gruppe von Terroristen einen Anschlag verübt. Caster wird schwer verletzt, mit mithilfe seiner Frau und Assistentin und einem guten Freund gelingt es ihm jedoch, sein Bewusstsein vor seinem Tod auf einen Großrechner zu übertragen. Dort angekommen und ausgelesen macht sich der Geist des Toten, verstärkt durch eine weltweite Vernetzung sofort daran, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Natürlich vor dem offiziellen Hintergrund, die Welt in der wir leben verbessern zu wollen.

Extrem an den Haaren herbei gezogen oder vielleicht in einigen oder vielen Jahren durchaus denkbar? Der Frage wollen wir heute auf den Grund gehen, sprechen darüber mit dem Hirnforscher Dr. Christian Müller vom Max Planck Institut in Frankfurt. Eure Meinung zum Thema schickt gerne an mail@dradiowissen.de oder über die bekannten Social-Media-Seiten.

Die anderen beiden Kinofilme: "Gabrielle – (K)eine normale Liebe" erzählt auf sehr liebevolle, einfühlsame Weise die Liebesgeschichte zweier behinderter Menschen, die sich in einem Chor kennenlernen. Das besondere des Films: Regisseurin Louise Archambault hat den Film mit echten behinderten Menschen gedreht und verleiht ihm dadurch eine ganz bezaubernde, rührende aber nicht kitschige Note. Und auch neu im Kino: "20 Feet From Stardom", die Oscar-prämierte Doku über das Phänomen der Background-Sängerinnen. Ohne sie würden viele Songs nach nichts klingen, aber niemand kennt die Ladies in der zweiten Reihe.

Wir werfen außerdem einen Blick zurück auf kurz vor Ostern: Seit Donnerstag ist "The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro" im Kino. Tom Westerholt hatte das Glück, unter anderem Hauptdarstellerin Emma Stone (Gwen Stacy) und Regisseur Marc Webb zu treffen. Mit beiden hat er unter anderem über die riesigen Qualitätsunterschiede zwischen dem schlechteren ersten und viel besseren, zweiten Teil gesprochen und erstaunlich ehrliche Antworten bekommen. Das alles heute Abend in "Eine Stunde Film".

Seid Ihr dabei? Eure Meinungen, Fragen, Ideen zur Sendung immer gerne per Email an mail@dradiowissen.de oder über die bekannten, sozialen Netzwerke.