Wie wird man eigentlich Boulder-Routen-Bauer? Oder Influencer? Neue Möglichkeiten, sich die Brötchen zu verdienen, schießen schneller aus dem Boden, als der Ausbildungsmarkt hinterher kommt. Ist das eigentlich schlimm? Wir stellen Euch neue Jobs vor und fragen nach Sinn und Unsinn von Abschlüssen.

Fabian Ludwig zum Beispiel hat ganz klassisch sein Hobby zum Beruf gemacht. Und als erster in Deutschland gegen Geld Boulder in Kletterhallen geschraubt. Mittlerweile gibt es einige Vollzeit-Boulder-Setzer, die IHK denkt über eine geregelte Ausbildung nach.

Muss es eigentlich für alles einen Abschluss geben? Warum steht Deutschland so sehr auf Zertifikate? Der Soziologe Markus Gangl – als Wissenschaftler quasi permanent Auszubildender – bricht eine Lanze für das verbriefte Lernen: Es sichert auch unseren eigenen Marktwert.

Influencer haben oft schon Erfolg, bevor sie überhaupt einen Abschluss haben. Einige sind berühmt, bevor sie erwachsen sind. Für ihren Job braucht es – so das gängige Klischee – auch nicht viel: ein nettes Gesicht, ein Produkt, um es in die Kamera zu halten – ach ja, und ein fettes Rudel Follower. Mittlerweile kann man sich aber auch gezielt zur Influencerin ausbilden lassen. Zum Beispiel in der Influencer Marketing Academy. Was es da zu lernen gibt erzählt uns Sascha Schulz, Mitbegründer der Academy.