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Ausgerechnet ein Tech-Konzern singt ein Loblied auf den Journalismus: "Großartiger Journalismus klärt auf, unterhält und bereichert unser Leben", hieß es bei der Apple-Präsentation Anfang der Woche. Aber die Medien reagieren skeptisch auf TV Plus und News Plus, die neuen Streaming- und Nachrichten-Apps des Unternehmens. Eine Stunde Was mit Medien nimmt die neuen Apple-Pläne unter die Lupe.

Mit großen Namen und Marken hat Apple am Montag (25. März 2019) aufgewartet: Steven Spielberg, Jennifer Aniston, J.J. Abrams und Oprah Winfrey, The Wall Street Journal, Vogue, Wired und Vanity Fair. Bei seiner Präsentation hat der Konzern diesmal keine neuen Smartphones und Tablets vorgestellt, sondern sich in eine neue Branche vorgewagt: das Fernseh- und Nachrichtengeschäft.

Apple will Medieninhalte anbieten

Mit den neuen Diensten TV Plus und  News Plus will Apple Streaming-Content per Abo anbieten. Hardware und Software kann der Konzern. Aber geht die neue Strategie auf, künftig auch Inhalte anzubieten? Thomas Lückerath, Chefredakteur der Medienseite DWDL.de, war bei der Präsentation in der Apple-Firmenzentrale in Cupertino dabei. Er ist skeptisch. 

"Nach der Präsentation gab es mehr Fragen als vorher. Netflix und Amazon können erst einmal durchatmen - bis klarer wird, was Apple TV Plus eigentlich genau werden soll."
Thomas Lückerath, Chefredakteur DWDL.de

In der Medienbranche stößt das neue Angebot von Apple auf geteiltes Echo: Gelobt wird, dass der Konzern sich im Gegensatz zu anderen Tech-Konzernen Gedanken zur Finanzierung von Journalismus macht. Kritiker befürchten aber neue Abhängigkeiten und empfehlen Medien, direkte Beziehungen zwischen Medienmarke und Nutzer aufzubauen.

Welche neuen Strategien verfolgt Apple? Was bedeutet das für die Medienbranche? Das diskutieren Daniel Fiene und Herr Pähler mit Thomas Lückerath und Timo Hetzel, der sich in seinem Podcast Bits und so seit Jahren mit Apple beschäftigt.

"Eine Stunde Was mit Medien" gibt es auch als Podcast. Abonniert die Sendung via iTunes oder RSS-Feed. Auch nach der Sendung könnt ihr mit uns direkt und mit unseren Moderatoren Daniel Fiene und Herr Pähler über Twitter kommunizieren. Ein Protokoll der Sendung gibt es auch per Newsletter.

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