Deutschland hat "Dark", Spanien "Haus des Geldes" und Dänemark "The Rain". Und ab jetzt hat auch Schweden seine erste eigene Netflix-Serie: "Quicksand". Und die ist ganz schön düster.

Mit europäischen Eigenproduktionen will der Streamingdienst Netflix seine Europa-Ambitionen unterstreichen. Die neueste im Repertoire: "Quicksand" aus Schweden. Und die hat es thematisch in sich: In der Serie geht es um einen Amoklauf an einem Stockholmer Elitegymnasium - vielschichtig, spannend, einfühlsam und geschickt rekonstruiert.

Das Ziel der Europa-Strategie laut Netflix: den Markt nicht nur mit amerikanischen und britischen Eigenproduktionen bedienen, sondern für Abwechslung in Machart und Inhalten sorgen. Und dafür könnte "Quicksand" durchaus taugen.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren  Datenschutzbestimmungen.

Neu im Kino: "Niemandsland""

Auch im Kino gibt's natürlich Neues: In "Niemandsland - The Aftermath" spielt Keira Knightley eine junge, britische Offiziersgattin. Im Jahr 1946 wird ihr Mann nach Hamburg versetzt, sie zieht mit ihm um. Den beiden wird das einstige Luxusanwesen eines alleinerziehenden Deutschen zugeteilt, der in dem Haus wohnen bleiben darf und in den sich die Britin nach und nach ungewollt verliebt.

Die Story an sich ist spannend, findet Tom Westerholt. Für seinen Geschmack hat der Film aber zu viel Vorhersehbares und verliert sich zu oft im Kitsch amerikanischer Nachkriegsromantik.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren  Datenschutzbestimmungen.

Geheimniskrämerei um Hellboy

Und der neue, dritte "Hellboy"-Film? Über denn darf zum Zeitpunkt der Eine-Stunde-Film-Sendung (9.4.2019) noch nicht gesprochen werden. Der Verleih Universum hat die Sperrfrist für Rezensionen direkt auf den Release-Tag am 11. April gelegt. Tom Westerholt: "Damit wurde die Latte für Embargo-Lächerlichkeit auf eine neue Höchststufe gelegt."