Was Faber aus Zürich alles draufhat, hat er schon bei uns gezeigt: Ende März hat er im Deutschlandfunk Nova-Kammermusiksaal bei "Auf der Bühne" ein mitreißendes Konzert gespielt. Davor und danach war er auf Tour, fast überall wurden seine Konzerte in größere Locations hochgebucht.

Am 7. Juli erscheint Fabers Debütalbum "Sei ein Faber im Wind“, für das er sich selber eine Rampe gebaut hat. Zum Record Store Day hat er eine Single veröffentlicht, mit zwei Songs, die für Faber die wichtigsten des Albums sind: "In Paris brennen Autos" heißt der eine, "Bratislava" der andere.

"Bratislava" ist deshalb besonders, weil er zeigt, was Faber so interessant macht: Er kombiniert die Feierwut, die man mit Anfang 20 unbedingt haben sollte, mit einem klugen Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse, die auf dieser Welt oft so sind, wie man sie als denkender und mitfühlender Mensch nicht haben möchte.

Also: Auch wenn der Kopf manchmal schwer überm Tresen hängt, weil man sich schön abgeschädelt hat, gilt: Verstand einschalten, Empathie-Lampe anknipsen, Faber und "Bratislava" hören.

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