Viele zupfen und trimmen, damit der Brauenbalken auf der Stirn verschwindet. Doch die Monobraue liegt im Trend. Lasst sie wachsen, wenn ihr könnt.

Nicht nur Bert aus der Sesamstraße trägt die Monobraue seit Jahrzehnten stolz im Gesicht. Auch die mexikanische Malerin Frida Kahlo ist bekannt für ihre ikonische Monobraue. 

Vielleicht sehen wir bald wieder mehr Monobrauen, denn laut New York Times ist der Balken über den Augen wieder in. So hat zum Beispiel das Textilunternehmen Levi's für eine Kampagne das Model Adrian Sahores gebucht - der hat im Ansatz eine Monobraue.

Selbstporträt der Malerin Frida Kahlo.
© dpa
Sie hat nicht gezupft. Die Malerin Frida Kahlo auf einem Selbstporträt aus dem Jahr 1933.

Die Monobraue umweht ein gewisser subversiver Charme. Für machne steht sie für Natürlichkeit und Originalität. Während der Rest der Welt sich übermäßig zupft, trimmt, pflegt und in Form pressen lässt, steht der Monobrauen-Träger zu sich selbst.

Auch US-Basketballer Anthony Davis steht zu seinen Brauen. Als Teenager hat seine Schwester ihm einmal die Mono- zur Stereobraue gemacht - aber danach seien die Haare nur noch dichter nachgewachsen. Davies hat das Zupfen wieder sein lassen, nun ist der Balken längst sein Markenzeichen.

"Die Monobraue wird bleiben. Ich werde mich nicht ändern. Das bin ich."

An alle, die eine Stereobraue haben: Ihr müsst jetzt stark sein. Denn es ist kaum möglich, sich eine Monobraue machen zu lassen. Ihr könnt euch eine aufmalen oder sogar tätowieren lassen, aber das wird kaum natürlich wirken. Auch Haar-Transplantation sind denkbar, nur leider ähneln die Brauen den Barthaaren. Transplantierte Kopfhaare auf der Stirn? Das würde wohl eher komisch aussehen.

Die Monobraue gibt es nur in echt. Oder gar nicht.