Mit 16 hatte Philipp Dettmer mal eine unvergessliche Nacht - einfach, weil er und seine Skater-Freunde sich treiben ließen. Diese Nightsession hat er jetzt verfilmt, ohne Drehbuch und mit Laienschauspielern.

Vor 20 Jahren lebte Philipp Dettmer noch bei seinen Eltern in einem Münchner Vorort und damals ist er mit seinen Freunden einmal mit der letzten S-Bahn nach München gefahren und mit der ersten S-Bahn wieder zurück. Und dazwischen? Standen die Freunde auf ihren Skateboards und haben die Stadt bei Nacht erkundet.

Persönliches Skate-Denkmal

Dieser Nacht wollte er sein persönliches Skateboard-Denkmal widmen. Daher hat er nun den Film "Nightsession" über diese magische Nacht gemacht. "Das war meine Jugend, viel Spaß damit", sagt er heute.

"Skaten ist ja nicht nur blöd mit dem Brett durch die Gegend hüpfen."

Allerdings war es gar nicht so einfach, den Film zu drehen. Denn: Wie schreibt man ein Drehbuch für einen Film, in dem außer skaten und Spaß haben nichts passiert? Am besten man schreibt gar kein Drehbuch: "Ich wollte die Jungs nicht mit meinen Altlasten nerven, deshalb haben wir das Drehbuch in die Tonne getreten. Wir haben einfach geschaut, was die Nacht bereit hält."