Das erste Spiel, was Nintendo dieses Jahr auf der E3 vorgestellt hat, ist gerade auf den Markt gekommen: Yoshis Wooly World. Wir schauen, ob das Jump’n’Run Nintendos WiiU aus seinem Leben als Außenseiter befreien kann und schauen auch noch mal zurück auf die guten alten Zeiten von Nintendo in den Neunzigern und einen spektakulären Dachbodenfund. Eine Stunde Netz.

Stellt euch mal vor, ihr entdeckt auf dem Dachboden eine Kiste mit alten Videospielen, die euer Vater früher gezockt hat. Da zieht ihr eine Konsole raus, die so ein bisschen aussieht, wie ein Super Nintendo. Es steht aber Playstation drauf. Das ist tatsächlich so passiert. Die Konsole ist das Produkt der Zusammenarbeit von Nintendo und Sony, wurde aber nie auf den Markt gebracht. Insgesamt gab es nur 200 Stück dieser Konsole, die eigentlich alle vernichten werden sollten. Sony hat die Zusammenarbeit damals beendet und eine eigene Konsole mit dem Namen Playstation rausgebracht,

Schnauze voll Wolle

Was Heimkonsolen angeht, läuft es bei Nintendo gerade sowieso nicht gut. Die WiiU liegt wie Blei in den Regalen. Das soll jetzt ein Spiel ändern, dass auf de E3 vorgestellt wurde: Yoshis Wooly World. Ein knallbuntes Jump’n’Run, in Woll-Optik und bei dem Wolle auch eine wichtige Rolle spielt. Wir haben gecheckt, was das kann und darüber gesprochen, was da sonst noch so kommt, für das es sich vielleicht doch lohnen könnte, sich eine WiiU zuzulegen.

Außerdem sprechen wir über Flüchtlinge. In Deutschland als Flüchtling Wohnraum zu finden ist schwer. Die Heime in der Bundesrepublik sind überfüllt. Beispielsweise gibt eine Stadt wie Köln gibt im Jahr 18 Millionen Euro aus, um Flüchtlinge in Hotelzimmern unterzubringen – auf den Monate gerechnet sind das etwa 3000 Euro für ein sehr einfaches Zimmer, in dem eine vierköpfige Familie auf engstem Raum leben muss – das ist viel Kohle für wenig Platz.

Das Problem der Unterkunft wollte eine Berliner WG ändern und hat ihr freies WG-Zimmer an Bakary aus Mali vermietet. Daraus ist ihr Projekt "fluechtlinge-willkommen.de" entstanden. Wie genau das funktioniert und welche Problem es dabei mit den Behörden gibt, darüber sprechen Bianca und Sebastian heute in Eine Stunde Netz mit Maike, einer der Initiatorinnen.

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