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Urlaub könnten wir nach einem Jahr Pandemie alle gut gebrauchen. Im Vergleich zum letzten Sommer, wo dann doch einiges mögliches war, sieht es momentan aber nicht so vielversprechend aus. Es sei denn, es gäbe coronafreie Zonen. Zum Beispiel auf den griechischen Inseln.

Es gibt die Hoffnung, dass Urlaub auf den kleinen, eher unbekannten griechischen Inseln möglich sein wird, sagt ARD-Korrespondent Jörg Seisselberg. Auf den Inseln, die nur zwischen 100 und 10.000 Einwohner haben, werde momentan nämlich geimpft. Einerseits würde man auf den Inseln gerne wieder Touristen sehen, andererseits gebe es eine praktische Notwendigkeit für die Impfungen, erzählt Jörg Seisselberg.

Keine Kliniken auf den Inseln

Da es auf den kleinen Inseln keine Kliniken und oft auch keine Ärzte gebe, solle verhindert werden, dass sich dort jemand mit dem Coronavirus infiziert. Weil die Inseln zum Teil schwer erreichbar seien, hat man beschlossen, gleich alle komplett durch zu impfen. Insofern könnte es sein, dass die kleinen Inseln bald coronafrei sind.

Tests statt Quarantäne

Und das wird laut Jörg Seisselberg auch zur Tourismuswerbung genutzt. Griechenland sei jetzt mit einer Test-Strategie unterwegs. Die Quarantäne-Pflicht solle fallen und stattdessen durch noch mehr Tests für Sicherheit gesorgt werden. "Das ist ein klares Signal an die Touristen: Kommt nach Griechland!", meint unser Korrespondent Jörg Seisselberg. Die ersten israelischen Touristen seien bereits da – also diejenigen, die einen Impfpass oder ein aktuelles negatives PCR-Testergebnis dabei haben.

Tourismus sehr wichtig für Griechenland

Man müsse aber schauen, ob es im Sommer dann tatsächlich so einen Ansturm auf die kleinen griechischen Inseln gebe. Aus Athen heiße es zwar, dass es auch aus Deutschland schon viele Buchungen gebe, aber man sei skeptisch, ob die nicht noch unter Umständen storniert würden. Wichtig sei der Tourismus für das Land aber in jedem Fall.

"Jeder vierte Euro in Griechenland wird mit Tourismus verdient. Jeder vierte, der in Griechenland lebt, hängt mit seinem Einkommen vom Tourismus ab."
Jörg Seisselberg, ARD-Korrespondent in Greichenland