Peter Müller wird online mit Betrug in Verbindung gebracht. Er sagt, er habe nie betrogen. Jetzt versucht er, seine Online-Reputation gerade zu rücken. Das Google-Ranking, Googles Ergebnis-Liste, macht ihm das nicht einfach.

Das Google-Ranking, also die Liste der Ergebnisse einer bestimmten Suche, ist für viele Menschen und Unternehmen sehr wichtig. So gibt es professionelle Dienstleister, die sich nur darum kümmern, dass ein Suchbegriff ganz oben im Google-Ranking erscheint. Der Nutzen ist klar: Steht zum Beispiel ein Online-Shop ganz oben, verkauft er mehr Produkte als einer, der erst auf der zweiten Seite der Google-Suchergebnisse erscheint.

Auch Privatpersonen kümmern sich inzwischen um ihr Google-Image. Von Personalchefs zum Beispiel ist bekannt, dass sie die Bewerber auch gerne mal googeln. Da kommt es nicht gut, wenn von ihnen Geschichten online und leicht auffindbar sind, die sie fälschlicherweise als Betrüger darstellen.

Keine Munition liefern

Genau so etwas ist Peter Müller passiert, der in Wirklichkeit nicht so heißt, und über den wir hier auch nicht viele Worte verlieren. Er versucht nämlich gerade seine Online-Reputation wiederherzustellen. Wenn wir hier schreiben würden, wie und warum er online als Betrüger dargestellt wird, hätten seine Gegner wieder etwas, das sie - für sich passend gemacht - als Munition gegen ihn verwenden könnten.

Peter will die Macht von Googles Liste besiegen. Er will, dass positive oder neutrale Inhalte über ihn im Google-Ranking oben erscheinen - und die anderen, denunziativen, teilweise frei erfundenen und gefälschten nach unten wandern. So weit, dass sich niemand mehr für sie interessiert.


Der Screenshot ist übrigens bearbeitet, er dient der Veranschaulichung. Der Suchbegriff "Peter Müller" wird nicht mit dem Wort "Betrug" automatisch vervollständigt. Der Name Peter Müller ist im Zusammenhang Online-Reputation bzw. Betrug willkürlich gewählt. Sein richtiger Name ist uns bekannt.