Jeder kann GPS-Daten für das OpenStreetMap-Projekt liefern und das Kartenmaterial damit verfeinern und präzisieren. Die Crowd hat in den letzten zehn Jahren dafür gesorgt, dass die Karten des Projekts besser sind als die der professionellen Konkurrenz.

Und warum ist die OpenStreetMap besser als die professionellen Karten? Weil wir alle Geo-Daten an das OpenStreetMap-Projekt liefern können. Weil wir alle Zugriff auf das Kartenmaterial haben. Weil wir mit den Daten für spezielle Anwendungen Karten erstellen können. Weil wir dafür nichts bezahlen müssen.

" Ich komme an Daten dahinter dran. Ich kann selber Karten machen. Ich kann sie aufs Handy ziehen und im Ausland benutzen, ohne teure Verbindungsgebühren zu bezahlen."
Matthias, Mapper in Rostock

In Rostock sind beispielsweise Sebastian, Andreas, Tom, Georg und Matthias unterwegs. Unser Reporter Dominik Schottner hat sich an ihre Fersen geheftet. Zu Fuß gehen die Mapper die Rostocker Straßen ab und checken, ob wirklich alles korrekt in den Karten bei OpenStreetMap verzeichnet ist.

​Zehn Jahre OpenStreetMap

Steve Coast war von dem Wikipedia-Projekt begeistert und begann 2004 diese Idee für ein Kartenprojekt in Großbritannien umzusetzen. Seine Initiative hat sich von England aus international verbreitet. Inzwischen arbeitet einen weltweite Gemeinschaft von Mappern daran, das Kartenmaterial für OpenStreetMap weiter zu verbessern.

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