Gerhard Bohrmann vom Zentrum für marine Umweltwissenschaften ist einer der bekanntesten Meeresforscher. Seine Lieblingsbeschäftigung ist die Vermessung der Ozeangründe.

Ein Hilfsmittel, um den Grund des Meeres zu vermessen ist der Fächerecholot. Der sendet Schallwellen aus. Das Echo, das darauf folgt wird aufgezeichnet und gibt Auskunft über die Beschaffenheit des Bodens.

Bohrmann sagt, wenn er Millionär wäre, würde er sich ein eigenes Boot mit Fächerecholot kaufen. Die Technik ist nämlich so teuer, dass es jedesmal langer Forschungsanträge bedarf, um solch ein Boot für einige Wochen zu mieten.

"Wir bekommen das Schiff immer nur für ein paar Wochen - natürlich nie lange genug, um wirklich große Flächen vermessen zu können."

Interesse an Bodenschätzen

Weil es so viel Meeresboden gibt und über 70 Prozent unbekannt sind, müssen neue Gebiete sehr ausführlich ergründet werden. Die Interessen an der Erforschung des Meeresbodens sind verschieden: Nicht selten sind es vermutete Bodenschätze, die ein Seegebiet interessant machen.

Mehr zum Thema:

Homepage von Gerhard Bohrmann, Professor für Geologie am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (Marum).