Noch nicht ganz ausgereift: Nach nur einer Woche im Job, ist in den USA ein Sicherheitsroboter in einen Springbrunnen gefallen und dabei abgesoffen.

Ein Unternehmen in Washington D. C. hatte sich einen Sicherheitsroboter zugelegt und ihn Steve getauft. Der elektronische Aufpasser ist bei einer nächtlichen Wache auf dem Gelände in einen Springbrunnen hineingefahren und dabei kaputtgegangen ist. Dieses Robotermodell K5, hergestellt vom Start-up Knightscope, verfügt über Kameras, Mikrofone, Radar und Wärmesensoren. 

Im Notfall schlägt er Alarm

Das Modell wird hauptsächlich für Wachdienste genutzt, patrouilliert nachts über Firmengelände oder tagsüber durch Einkaufszentren. Sobald es besonders laut oder warm wird oder plötzlich Kohlenmonoxid in der Luft ist, wie bei einem Brand, schlägt der kegelförmige Wachdiener Alarm.

"Die sind 1,50 Meter hoch 140 Kilogramm schwer, weiß, kegelförmig und rollen durch die Gegend."
Anne Preger, Deutschlandunk Nova

Albtraum für Datenschützer

K5 besitzt Rundumkameras, kann Gesichter und Autokennzeichen erkennen. Bei einem Wachgang kann der Roboter Unmengen von Daten sammeln. Die Fotos, die er aufnimmt, gleicht er anschließend mit Datenbanken ab. Wenn ein verdächtiges Fahrzeug oder ein bekannter Krimineller in der Nähe ist, meldet er das. 

Bisher gibt es nur eine Handvoll dieser künstlichen Wachmänner. Ihre Aufgabe: Den Menschen zu unterstützen, nicht ihn zu ersetzen. Und das ist um einiges günstiger, als einen Wachmann anzustellen: Der Roboter K5 kostet nur sieben Dollar die Stunde. 

Weitere Vorfälle mit Robotern 

Bis jetzt kam es nur selten zu Zwischenfällen: Ein Betrunkener hat einen Roboter angegriffen. Aber außer ein paar Kratzern blieb der Roboter unbeschädigt. Ein anderer K5 soll ein anderthalbjähriges Kleinkind umgefahren haben. Erstaunlich, weil die Roboter Wärmesensoren haben und Menschen ausweichen sollen.

In China gibt es ein ähnliches Modell eines Security Roboters, der zudem noch mit einer Art Elektroschocker bewaffnet ist.