Mann, Frau, Trans* - mir doch egal. Wen und wie Pansexuelle lieben, und warum der Begriff problematisch sein kann.

Miley Cyrus hat sich im Herbst 2016 als pansexuell geoutet. Seitdem hat die Zahl der Menschen zugenommen, die sich selber als pansexuell bezeichnen.

"Ich habe das Wort 'bisexuell' immer gehasst, weil es mich in eine Schublade steckt. Es ist mir egal, ob jemand ein Junge oder ein Mädchen ist."
Miley Cyrus, US-Sängerin, im Herbst 2016

Das Wort "Pansexualität" leitet sich von der griechischen Silbe "pan" ab, was so viel wie "umfassend" oder "alles" bedeutet. Damit ist eine sexuelle Orientierung gemeint, die sich auf alle Menschen bezieht - auf Frauen, Männer, Trans* und Menschen, die sich selbst nicht in diese Schemata einsortieren.

"Es sind vermutlich unter ein Prozent der Menschen, die sich als pansexuell definieren."
Lea Schütze, Soziologin an der LMU München

Eine Stunde Liebe erklärt den Unterschied zwischen Pan- und Bisexualität und lässt Alex und Laura, ein pansexuelles Paar aus Würzburg, zu Wort kommen. Die Soziologin Lea Schütze von der LMU München erklärt, woher der Begriff stammt und warum er auch problematisch sein kann. Dazu gibt es ein neues Liebestagebuch.