Menschen in Großstädten kennen das - da fährt man Ewigkeiten um den Block um einen Parkplatz zu finden. Mit Park-Apps könnte das leichter werden.

Gleich vorweg: Für Menschen, die alleine im Auto sitzen, sind die Apps nur bedingt zu empfehlen, weil man ja das Smartphone in die Hand nehmen muss, um die App zu bedienen und zu lesen. Aber mit Beifahrer ist das alles super.

Viele Anbieter und unterschiedliche Funktionen

Apps wie die ADAC Parkinfo, Easy Park, Smart Parking und Park Now zeigen kostenpflichtige Parkeinrichtungen an, also Parkhäuser und öffentliche Parkplätze. Außerdem zeigen sie, was die Plätze kosten und wie lange man da generell parken kann. Den Parkplatz kann man dann direkt über die App buchen.

Screenshots der Park-App "Smart Parking"
Screenshots der Park-App "Smart Parking"

Es gibt auch sogenannte Parksharing-Apps. Das sind Apps, mit denen Nutzer ihre eigenen, privaten Parkplätze an andere vermieten - natürlich nur in der Zeit, in der sie die Parkplätze nicht selbst nutzen. Die Vermieter können selbst festlegen, wie teuer der Parkplatz sein soll. Apps mit dieser Funktion heißen Ampido und Park2gether und wurden von Daimler entwickelt. Insider-Hinweis: In Köln funktioniert Ampido super - in Berlin soll Park2gether besser laufen.

Die App Ampido.
Hier ein optischer Eindruck der App Ampido (Screenshots).

Die App Parkopedia hilft dabei, freie öffentliche Parkplätze zu finden, oder Möglichkeiten, wo ihr euer Auto auf der Straße abstellen könnt.

Parkopedia.
So sieht es bei Parkopedia aus (Screenshots).

Teilweise kosten die Apps Geld, bei Park Now zum Beispiel zahlt man 25 Cent pro Parkvorgang. Die Macher erklären aber, warum das gut investiertes Geld ist.

"Der Parkvorgang wird automatisch minutengenau abgerechnet. Man braucht keinen Parkschein ziehen und zahlt nicht zu viel Parkgebühr."
Julia Frank von Park Now erklärt das Prinzip hinter der App

Was vielleicht auch vielen gefallen dürfte: Man muss sich nicht von vorneherein festlegen, wie lange man sein Auto abstellen will.