Wir sehen einen potenziellen Partner, riechen ihn oder sie - und checken unbewusst die genetische Tauglichkeit ab.

It’s a match - ein genetisches Match. Wissenschaftler erzählen, wie unsere Gene unser Liebesleben beeinflussen.

Dass wir erschnüffeln können, welcher Mensch genetisch am besten zu uns passt, ist inzwischen seit zwanzig Jahren bekannt. Aber gibt es möglicherweise mehr Faktoren, die unsere Partnerwahl unbewusst beeinflussen?

"Ja", sagt Bernhard Fink, der an der Universität Göttingen erforscht, inwiefern wir unbewusst körperlicher Merkmale eines potenziellen Partners und damit seine genetische Tauglichkeit abchecken. Für seine Untersuchungen ist er unter anderem auf den Dancefloor gegangen.

Sex und Liebe sind nicht das gleiche

Außerdem sprechen wir in "Eine Stunde Liebe" mit einem Evolutionspsychologen darüber, warum Liebe und Sex zwei komplett unterschiedliche Dinge sind. Wir fragen nach, ob es wirklich ein "Single-Gen" gibt und versuchen herauszufinden, was das Kuschelhormon Oxytocin mit all dem zu tun hat.