Ein Flieger, der weniger Sprit auf der Langstrecke verbraucht - das war eines der Highlights auf der Luftfahrtmesse in Farnborough. Ein weiterer Trend, der vor allem Passagiere interessieren dürfte: Internet an Bord.

14 Prozent weniger Sprit pro Sitz als sein Vorgänger soll der Airbus A330 Neo laut Hersteller verbrauchen. Airbus will damit Boeings 787 Dreamliner Konkurrenz machen - ebenfalls ein Langstrecken-Verkehrsflugzeug mit Platz für bis zu 300 Passagiere. Die Entwicklung des neuen Airbus, der auf der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough vorgestellt wurde, hat sich das Unternehmen rund zwei Milliarden Euro kosten lassen.

Attraktiv für Fluggesellschaften

Diese Investition soll Airbus für Kunden attraktiver machen. Schließlich, so der Luftfahrtexperte Cord Schellenberg, sei es für Fluggesellschaften gut, unabhängiger von schwankenden oder steigenden Spritpreisen zu sein.

"Man kann die Sitze wieder leichter machen, Toilette, Küchen, Handgepäckablagen - alles, was an Bord ist, kann durch moderne Fertigung leichter werden."

Cord Schellenberg erklärt das Geheimnis hinter sparsameren Flugzeugmodellen so: Möglichst leicht konstruieren, alles Unnötige weglassen und ein guter Motor, der Kerosin effektiv in Geschwindigkeit umsetzen kann.

Internet über den Wolken

Der Luftfahrtexperte macht noch einen weiteren Trend aus: Passagiere möchten heutzutage auch über den Wolken erreichbar sein. Nicht unbedingt, um zu telefonieren, sondern vor allem, um Internet zu nutzen.