Zu Zeiten des Kalten Krieges wurde gleichgeschlechtliche Liebe in Russland noch mit Arbeitslager bestraft. Davon erzählt Peeter Rebanes Film "Firebird" mitfühlend - und erinnert so auch daran, dass noch heute weltweit homosexuelle Menschen diskriminiert werden. Peeter Rebane spricht darüber in dieser Folge Eine Stunde Film.

Estland in den 1970er Jahren mitten im Kalten Krieg: Auf einem sowjetischen Luftwaffenstützpunkt in der Nähe der Hauptstadt Tallin entwickelt sich zwischen dem Gefreiten Sergei (Tom Prior) und dem Piloten und Leutnant Roman (Oleg Zagordnii) eine verbotene Liebe.

Schwule Liebe in der Sowjetarmee

Die Romanze ist gefährlich: Laut Paragraf 121 des Strafgesetzbuches kann Homosexualität mit fünf Jahren Arbeitslager bestraft werden. Das ist der Grundplot des Militärdramas "Firebird" des estnischen Regisseurs Peeter Rebane.

Er erzählt die wahre Geschichte einfühlsam - und erinnert damit gleichzeitig daran, dass noch heute weltweit homosexuelle Menschen unter Anfeindung, Ausgrenzung und Benachteiligung leiden und Russland noch heute ein queerfeindliches Land ist. Davon erzählt Peeter Rebane in dieser Ausgabe Eine Stunde Film.

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"Leander Haußmanns Stasikomödie"

Auch in "Leander Haußmanns Stasikomödie", die nach "Sonnenallee" und "NVA" seine DDR-Trilogie abschließt, spielt der Kalte Krieg eine Rolle. Ab Donnerstag (19. Mai 2022) ist sie in den Kinos zu sehen – unsere Film-Reporterin Anna Wollner hat schon einen Blick darauf geworfen und mit dem Regisseur darüber gesprochen.

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Außerdem neu im Kino: "I Am Zlatan" und "Dog"

Außerdem ab dieser Woche neu im Kino: Nach diversen Dokus über Profifußballer und Enfant terrible Zlatan Ibrahimović kommt jetzt das Spielfilm-Biopic: "I Am Zlatan". Und: Channing Tatums Regiedebüt "Dog". Auch ob es sich lohnt, diese Filme anzugucken oder nicht, klären unsere zwei Filmexpert*innen in Eine Stunde Film.

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