Fernsehen kann man doch auch selbst machen, dachten sich die Schauspielerinnen Pia-Micaela Barucki und Gesine Cukrowski, schnappten sich Handy und ein kleines Motorboot und filmten drauflos. Das Ziel: DIY-TV als Ausgleich zur meist durchgestylten Fernseh-, Film- und Serienlandschaft in Deutschland.

Die Idee entstand beim Deutschen Schauspielpreis: Ob sie nicht kleine Clips für Instagram filmen wollten, fragte jemand Pia-Micaela Barucki ("Soko", "Charité") und Gesine Cukrowski ("Der letzte Zeuge" "Letzte Spur Berlin", "Soko"). Gedacht, getan.

Die Schauspielerinnen kamen auf den Geschmack – statt 15-Sekunden-Häppchen wollten sie aber ein Format, das etwas mehr Länge erlaubt. Youtube schien ihnen dafür perfekt. Dort haben die Schauspielerinnen jetzt die erste Folge von Pia und Gesine präsentiert.

Pia und Gesine: DIY statt Glamour

Das Ergebnis: Zwei Frauen in einem kleinen Motorboot, die sich über ihren Job und die Branche unterhalten, die laut über Schubladen und Rollenbeschränkungen nachdenken, über das Frau-sein und das Altern im Job. Das alles ohne Drehbuch und ohne Maulkorb, dafür mit viel Sarkasmus und Selbstironie. In Eine Stunde Film stehen Pia und Gesine Rede und Antwort zu ihrem DIY-Projekt.

Pia M. Barucki und Gesine Cukrowski im Deutschlandfunk-Nova-Studio
© Deutschlandfunk Nova
Pia-Micaela Barucki und Gesine Cukrowski im Deutschlandfunk-Nova-Studio

Schimanski-Revival zum Tatort-Geburtstag

In der WDR Mediathek lebt ein Kult wieder auf: Anlässlich des 50. Tatort-Geburtstags zeigt der Sender alle Schimanski-Folgen noch einmal, und direkt danach gibt es alle Ruhrpott-Krimis dann auch 90 Tage in der Mediathek.

Fortsetzung von "The Boys"

Bei Amazon ist außerdem die Fortsetzung der Erfolgs-Serie "The Boys" erschienen: Anti-Superhelden als Werbeikonen eines mafiösen Pharmakonzerns, gejagt von einer Handvoll Normalos. Drei Folgen der dritten Staffel sind aktuell verfügbar - Eine Stunde Film checkt, ob sich das Weitergucken lohnt.