Die Welt steckt voller Überraschungen und das Peng!-Labor spürt sie auf. In Mikronesien, mitten im Indischen Ozean, wurde jetzt eine Kolonie entdeckt, die fernab von jeglicher Zivilisation eine wundersame Gabe entwickelt hat: Polyphones-Multi-Sprechen - das Sprechen mehrerer Sprachen gleichzeitig. Unsere Reporterin Anita Horn hat die Multitalente besucht.

Kaum auf der Insel angekommen, staunt Anita Horn nicht schlecht, als sie mit der ersten Insulanerin Kontakt aufnimmt und sofort von ihr verstanden wird: “Do you speak English?”

“Yes, we can – Klar, du bleiche Phonolytin”
Insulanerin auf Mikronesien

… antwortet die Insulanerin gleich auf zwei Sprachen. Wirklich sehr beeindruckend, was sich hier über Jahrmillionen entwickelt hat, ohne Einflüsse der Medien oder anderen skrupellosen Kulturen. Aber wie kann das sein? Und wie machen die das?

Totale Offenheit gegenüber Fremden

"You sit here! Du musst atmen, tief. Eine Nasenloche zu! Rechte Seite. Gut. Dazu linke Auge zu. Unser Gott sagt: 'Words fall out of our Gesichtsöffnung'. You must only filtern correctly". Ohne zu zögern, geben die Insulaner, für die noch kein Name gefunden wurde, ihr Wissen preis. Aber warum die Offenheit? "Weil sie eine Brücke zurück zu ihren Wurzeln schlagen wollen nach Europa", erklärt Neuro- und Lingu-Biologe Christian Kramer.

Wie kommt es, dass die Insulaner Deutsch, Englisch und andere europäische Sprachen polyphon sprechen können? Was das mit dem Rucksacktourismus des 17. Jahrhunderts zu tun hat und warum ausschließlich Frauen die Gabe des Multi-Sprechens besitzen, erfahrt ihr, wenn ihr den Peng!-Beitrag hört und eine Portion Humor mitbringt.