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"Sei nicht traurig", "Reiß dich zusammen", "Beruhige dich". In der Ab 21 sprechen wir mit Experten und Expertinnen darüber, wieso wir Wut und Trauer mehr Raum geben sollten.

Selbst in den miesesten Momenten, fällt es uns oft gar nicht so leicht, eine Träne zu verdrücken - aber warum eigentlich? Rick arbeitet als Trainer im Bereich der gendersensiblen Jugendarbeit. Anhand persönlicher Erfahrungen erklärt er, warum es okay ist, negative Gefühle in sich zu tragen und wie wir es schaffen, diese auch zuzulassen.

"Als Kind habe ich oft geweint, wie die meisten Kinder. Als ich älter wurde, wurde es mir viel durch mein Umfeld abgewöhnt."
Rick Reuther, hat als Mann gelernt zu weinen

Raus damit!

Den Ärger einfach wegtanzen - das wär's doch. Nina ist Tanzpädagogin vom Pitbull Tanz Training. Das Projekt, das vom Bundesverband für freie darstellende Künste gefördert wird, zeigt jungen Frauen, wie sie einen Zugang zur eigenen Wut finden. Nina erzählt von der Methodik ihrer Tanzgruppe und ihrer eigenen Wut.

"Vor der Corona-Zeit habe ich mit Kung-Fu angefangen, wo ich gemerkt habe, dass es gut ist, einen Raum zu haben, wo ich Wut gerichtet rauslassen und Kraft spüren kann."
Nina Braun, Tanzpädagogin vom Pitbull Tanz Training

Wissenswertes zu Emotionen und Gefühlen

  • Farben stehen für Gefühle. Rot verbinden wir etwa mit Liebe, aber auch mit Ärger. Fast überall auf der Welt assoziieren Menschen Farben mit ganz bestimmten Gefühlen. Dabei handelt es sich meist ortsunabhängig um dieselben Emotionen. Das ergab eine Vergleichsstudie der Uni Mainz.
  • Gut zu wissen: Nicht alle von uns können die eigenen Gefühle oder die Gefühle anderer erkennen und einordnen. Das nennt man dann Alexithymie – zu Deutsch: Gefühlsblindheit.
  • Das Gefühl, sich kaum vor Lachen halten zu können, kennen viele von uns. Dabei finden wir nicht alle dieselben Dinge lustig. Worüber wir lachen und worüber nicht, ist abhängig von Geschlecht oder sozialer Zugehörigkeit.
  • Von Kanye West bis Bill Clinton: Warum männliche Tränen immer noch so viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregen, erfahren wir hier.
  • Vorsicht: Wer Wut unterdrückt, kann krank und depressiv werden. Wer hingegen das richtige Maß findet, seiner Ärger Luft zu machen, kann so produktiver werden, sagen Psychologen.

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